Radonkonzentration in Deutschland

Deutschlandkarte Radonkonzentration im Boden

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) verbessert die Übersichtskarte für Radongas

Noch genauer durch eine höhere Auflösung lässt sich die Radonkonzentration im Boden online ermitteln. Das BfS greift ab Januar 2022 auf eine umfangreichere Datengrundlage und ein verbessertes Berechnungsverfahren zurück. Von dem Service profitieren besonders Architekten und Häuslebauer, denn sie müssen in Radonrisikogebieten Vorsorge betreiben. Die Berechnung setzt auf bereits vorhandene Messdaten, auf Geologiewerte, Informationen über Bodeneigenschaften und Klimadaten.
„Radonkonzentration in Deutschland“ weiterlesen

Hochwasserschutz auf natürlichem Weg

Handbuch Hochwasserschutz RUB

Neues Handbuch der Ruhr-Universität Bochum (RUB)

Professor Christian Albert forscht der Ruhr-Universität Bochum. Er ist überzeugt, dass natürliche Lösungen beim Hochwasserschutz nachhaltiger sind als oftmals teure technische Lösungen. Sein Lehrauftrag umfasst Projekte zur Umweltanalyse und -planung in metropolitanen Räumen und dazu gehört auch der Hochwasserschutz. In einem aktuellen Handbuch der RUB zeigt Professor Albert Beispiele für naturbasierte Lösungen auf.
„Hochwasserschutz auf natürlichem Weg“ weiterlesen

Bisphenole zerstören Nervenzellen im Gehirn

Forschende finden Bisphenole in den Gehirnzellen von Goldfischen – Als Untersuchungsobjekt dienten Forschenden der Universität Bayreuth die Nervenzellen von Goldfischen. Die sogenannten Mautnerzellen sind die größten Nervenzellen im Gehirn der Fische. Hier laufen alle Sinnesreize zusammen, wenn sich Fressfeinde nähern. Aufgrund ihrer lebenswichtigen Bedeutung müssen die Signale rasch und präzise verarbeitet werden. Mauthnerzellen haben sich in ihrer Evolutionsgeschichte als relativ robust erwiesen. Deshalb wirkt die Erkenntnis schwer, dass Weichmacher in der Lage sind, beträchtliche Schäden in diesen Zellen anzurichten. Die Bayreuther Forschenden sind sich sicher, dass die Ergebnisse der Goldfischstudie auf Menschen übertragbar sind.
„Bisphenole zerstören Nervenzellen im Gehirn“ weiterlesen

Tödlicher Fluglärm

Fluglärm kann tötenDrei Prozent aller tödlichen Herzinfarkte in Zürich in der Zeit von 2000 bis 2015 sind auf nächtlichen Fluglärm zurückzuführen. Die Studie des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts (Swiss TPH) zeigte, dass akuter nächtlicher Fluglärm innerhalb von zwei Stunden ab der Lärmbelastung einen Herz-Kreislauf-Tod auslösen kann. Ausgewertet wurden die Daten von 25.000 Herz-Kreislauf-Todesfällen. Bei einem Lärmpegel zwischen 40 und 50 Dezibel steigt die Wahrscheinlichkeit um 33 Prozent und bei einer Belastung über 55 Dezibel sogar um 44 Prozent. Gemäß Studienleiter Martin Röösli hat Fluglärm ähnliche Auswirkungen auf die Herz-Kreislauf-Sterblichkeit wie negative Emotionen oder Aufregungen.
https://www.swisstph.ch/de/swiss-tph-news/news-detail-d/news/airplane-noise-at-night-can-trigger-cardiovascular-death/

Randbedingungen für mobile Raumluftreiniger beachten

Mobile Luftreiniger
Beispiel für einen mobilen Luftreiniger

Mobile Raumluftreiniger haben zu Zeiten der Pandemiebekämpfung Hochkonjunktur. Hersteller dieser Geräte überbieten sich mit Superlativen. Die deutsche gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) sieht den Einsatz der Umluftgeräte wesentlicher differenzierter. So weist der Unfallversicherer auf wichtige Randbedingungen hin, die es beim Einsatz in Klassenzimmern zu beachten gilt.
„Randbedingungen für mobile Raumluftreiniger beachten“ weiterlesen

Meteorologen sind sauer auf 5G

Meteorologen beobachten 5G mit Sorge
Meteorologen blicken mit Sorge zum Himmel, denn Mobilfunk 5G stört vermutlich die Wetterprognosen empfindlich.

Präzise Wettervorhersagen stützen sich auf feinste elektromagnetische Wellen aus der Atmosphäre. So fangen Wettersatelliten die extrem niedrigen Funksignale von Wasserdampf auf und ermöglichen dadurch Prognosen für Starkwetterereignisse im Flächenbereich von rund fünfzig Kilometern. Die abgestrahlten Mikrowellen liegen im Signalbereich von 23,6 bis 24 Gigahertz (GHz). Ausgerechnet dieses Frequenzsegment beansprucht die Internationale Telekommunikation Union (ITU) seit ihrer Weltkonferenz im Jahr 2019 für sich, um die Mobilfunktechnologie 5G über Satelliten zu betreiben.
„Meteorologen sind sauer auf 5G“ weiterlesen

Auch Implantate können rosten

Korrosionsforschung der Empa
Korrosionsforschung der EMPA findet heraus, dass auch Implantate rosten können
Spezialisten der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) sind der Korrosion auf der Spur. Darunter versteht man die allmähliche Zerstörung eines Materials durch äußere Einwirkungen. Kürzlich entdeckten die Forscher der Empa, dass sogar an Implantaten im menschlichen Körper Zersetzungsprozesse stattfinden können. Edelstahl und Titanlegierungen werden häufig für Implantate verwendet. Ebenso Silizium, welches besonders in neuen Produkten enthalten ist. Große, glatte Flächen sind dabei weniger gefährdet. Jedoch können menschliche Körpersäfte in mikroskopisch kleinen Spalten, die konstruktionsbedingt vorkommen, korrodierende Prozesse auslösen.
„Auch Implantate können rosten“ weiterlesen

Nanopartikel im Darm verhindern die Nährstoffaufnahme

Der Fadenwurm C. elegans als Modellorganismus

Nanopartikel im Darm des Fadenwurms c.elegans
Fadenwurm C.elegans
Die Forschenden des Leibniz-Instituts für umweltmedizinische Forschung in Düsseldorf (IUF) haben herausgefunden, dass Nanopartikel im Darm des Fadenwurms Caenorhabditis elegans (C. elegans) die Nährstoffaufnahme blockieren. Als Folge der Mangelernährung zeigte der Fadenwurm ein verringertes Wachstum, eine zierlichere Ausprägung und ein frühzeitiges Altern.
„Nanopartikel im Darm verhindern die Nährstoffaufnahme“ weiterlesen

Phubbing greift um sich

Smartphone Nutzer gefährden Freundschaften

Die Wortschöpfung „Phubbing“ setzt sich aus „phone“ und „snubbing“ zusammen; „to snup“ bedeutet übersetzt „brüskieren“. Unter Phubbing versteht man deshalb die Angewohnheit, sich mit dem Smartphone zu beschäftigen, während man mit einer oder mehreren Personen zusammensitzt und damit jemanden in seinen Gefühlen verletzt. Dieses Verhalten wird von anderen als extrem unhöflich empfunden, da es eine kommunikative Barriere oder sogar Abschottung darstellt.
„Phubbing greift um sich“ weiterlesen

Schlafrhythmus beibehalten lohnt sich

„Wer unter der Woche zuwenig schläft, kann den Schlaf am Wochenende nicht nachholen“, berichtete harvard health publishing Anfang Juni 2019. Viele Menschen sparen sich unter der Woche den Schlaf und versuchen, die verlorene Zeit am Wochenende auszugleichen. Eine in Current Biology veröffentlichte Studie zeigt jedoch, dass diese Strategie die negativen Auswirkungen von Schlafentzug auf den Körper nicht unbedingt umkehren wird.
„Schlafrhythmus beibehalten lohnt sich“ weiterlesen