Mobiles Bezahlen verleitet zu unbedachten Ausgaben

Umfrage unter 25.000 Haushalten in den USA

Mobil mit dem Smartphone bezahlenTobias Meyll und Andreas Walter von der Justus-Liebig-Universität Gießen nahmen eine Umfrage unter 25.000 Haushalten in den USA hinsichtlich Konsumverhalten und mobilem Zahlen genau unter die Lupe. Die Umfrage hatte ergeben, dass die häufige Nutzung von mobilem Bezahlen mit einem kostspieligeren Kreditkartenverhalten von Einzelpersonen zusammenhängt. Das häufige Überziehen des Kreditrahmens führt zu einer monatlichen Zinsbelastung und möglicherweise in die dauerhafte Verschuldung.

Zu geringe “Schmerzen” beim mobilen Bezahlen

Die Gießener Wissenschaftler sehen als Ursache für das oben genannte Verhalten die zu geringen “Schmerzen” beim mobilen Bezahlen. Dagegen gilt das Bezahlen mit Bargeld als besonders schmerzhaft. Der Betrag wird mit der Hand abgezählt und der Abfluss des Geldes zeigt sich unmittelbar. Bei Kreditkartenzahlung fällt der Schmerz schon deutlich geringer aus und die Zahlung per Smartphone verursacht beim Bezahlen die geringsten “Schmerzen”, so die Hypothese der Forscher.

Publikation: Meyll, T., Walter, A., 2018. Tapping and waving to debt: Mobile payments and credit card behavior, Finance Research Letters, doi:10.1016/j.frl.2018.06.009
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1544612318301909
Foto: fotalia.de #184404234

Radonvorsorgegebiete im Geoportal finden

Geoportal mit Radonvorsorgebieten
Radonvorsorgegebiete im Raum Bayreuth
Das Geoportal wird vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) betrieben. Die Landkarte von Deutschland listet unter anderen Radonrisikogebiete auf. Bauplaner oder Projektträger zoomen direkt zum Ort ihres Bauvorhabens und sehen aktuelle Messwerte von Radon-222 in der Bodenluft. In Verbindung mit der Definition von Radonvorsorgegebieten lässt sich abschätzen, welche Abdichtungsmaßnahmen zu treffen sind. Im Fall von Überschneidungen von Risikogebieten oder einer sehr großen Streuung der Messwerte in der Region sollte eine individuelle Messung erfolgen. Die Bewertung der Bodenluft ist ebenfalls notwendig, wenn sich das Baugebiet in einem Radonvorsorgegebiet (RVG) befindet. Bereits ab 20.000 Becquerel je Kubimeter (Bq/m³) Radon in Bodenluft sind Vorsorgemaßnahmen zu treffen. (Stufe I: 20 – 40 T-Bq/m³; Stufe II: 40 – 100 T-Bq/m³; Stufe III: > 100 T-Bq/m³)
Link zum Geoportal des BfS

Verband Baubiologie bietet Diskussionsforum an

Forum des Verbands Baubiologie
Ausschnitt aus dem VB-Forum

Zugang für Mitglieder des Verbandes

Der Verband Baubiologie betreibt seit Mitte September 2018 auf seiner Webseite ein Diskussionsforum. Der Zugang steht allen VB-Mitgliedern offen. Die Anmeldung erfolgt relativ einfach mit “Vorname.Zuname” und dem persönlichen Passwort. Die Administratoren haben bereits einige Rubriken eingerichtet und sich dabei am Standard der baubiologischen Messtechnik orientiert.
Seit das Institut für Baubiologie und Nachhaltigkeit (IBN) sein Forum im Jahre 2015 schloss, entstand ein gewisses Vakuum. Es zeigt sich deutlich, dass viele Baubiologen Plattformen wie Facebook, XING oder Linkedin meiden.
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Wenn das Bett zu nahe am Heizkörper steht

unnatürliche Magnetfelder
Das Messgerät zeigt eine Magnetfeldverzerrung an

Unnatürliche Magnetfelder vermeiden

Die meisten Bauherren wollen möglichst viel Wohnraum aus ihrem Grundriss herausholen und planen zu wenig Platz für das Schlafzimmer ein. Im schlechtesten Fall grenzt das Bett zu nahe an den Heizkörper an. Dabei würde ein Abstand von zwanzig Zentimetern normalerweise ausreichen, um nicht in die Reichweite eines statischen Magnetfelds zu rücken. Das Display des Messgerätes zeigt einen Wert von 78 Nanotesla (nT) an. Das natürliche Magnetfeld der Erde beträgt im Vergleich dazu etwa 45 nT.
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Schimmelpilze, Haustiere und Tabakrauch als Raumklimakiller

Schimmelsporen in der Wohnung
Schimmelsporen auf dem Karton
Eine Studie aus Quebec/Kanada vom April 2018 untersuchte den Einfluss der Luftqualität auf die Gesundheit der Atemwege. Die lokale Umfrage zum Wohnumfeld sollte die Risiken und Prioritäten der öffentlichen Gesundheit für lokale Entscheidungsträger in Bezug auf den Wohnungsbau ermitteln. Die Ziele der vorliegenden Studie waren die Beschreibung der Exposition von Haushalten gegenüber Luftschadstoffen in Innenräumen und die Überprüfung der Beziehung zwischen diesen Kontaminanten und respiratorischen Symptomen bzw. Erkrankungen. Insgesamt nahmen 161 Wohnungen (294 Einwohner) an der Umfrage teil.
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Höhere Krebsraten bei Flugpersonal

Höhere Krebshäufigkeit bei KabinenpersonalEine US-Studie aus dem Jahr 2017, die jetzt freigegeben wurde, zeigt ein höheres Krebsrisiko beim Flugpersonal gegenüber der Allgemeinbevölkerung. Das Forscherteam um Eileen McNeely und Irina Mordukhovich hatte eine breite Palette von Krebserkrankungen untersucht. In Übereinstimmung mit früheren Studien berichteten sie von einer höheren Lebenszeitprävalenz von Brust-, Melanom- und Nicht-Melanom-Hautkrebs. Unter Prävalenz versteht man die Häufigkeit von Personen, einmal im Leben eine bestimmte Erkrankung zu erleiden. Dies ist angesichts der niedrigen Raten von Übergewicht und Rauchen in dieser Berufsgruppe auffällig.
Die Co-Autorin der Studie Dr. Mordukhovich sagte: “Kinderlosigkeit bei Frauen ist ein bekannter Risikofaktor für Brustkrebs, aber wir waren überrascht, dass die Exposition bei der Arbeit als Flugbegleiterin ausschließlich bei Frauen mit drei oder mehr Kindern mit Brustkrebs in Zusammenhang stand.”
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Flowmeter und mehr bietet Baubiologie Geesthacht

Logo Baubiologie Geesthacht
Logo Baubiologie Geesthacht
Andreas Thielhorn von Baubiologie Geesthacht stellt sich als neues Mitglied im Firmenverzeichnis von Baubiologie Regional vor: “Als Baubiologe beschäftigte ich mich mit den ganzheitlichen Beziehungen zwischen dem Menschen und seiner Wohnumwelt. Nach vielen Jahren der Analysen und Untersuchungen liegt mein Tätigkeitsschwerpunkt inzwischen auf der Reparatur und dem Handel mit gebrauchter und neuer Messtechnik für Baubiologen, Umweltingenieure und Endverbraucher. Ich biete in meinem Schop neue und gebrauchte Messgeräte sowie einen Reparatur- und Akkuservice an.”
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Gemeinsam gegen die Techniksucht

Ehemalige Google- und Facebookprofis wollen mit einer Kampagne Technologieunternehmen unter Druck setzen, damit ihre Produkte weniger abhängig und manipulativ werden. “Truth About Tech” (Die Wahrheit über die Technik) ist die Idee des Zentrums für humane Technologie, welches vom ehemaligen Google-Design-Ethiker Tristan Harris und dem ehemaligen Facebook-Investor und Berater Roger McNamee geleitet wird. Die Gruppe widmet sich der “Umkehr der digitalen Aufmerksamkeitskrise und der Neuausrichtung der Technologie mit den besten Interessen der Menschheit”. Sie wird von der gemeinnützigen Stiftung “Common Sense” finanziert.

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Gebärmutterkrebs nimmt weltweit zu

Eine wissenschaftliche Studie aus Nordamerika, die am 16. Oktober 2017 im Journal des National Cancer Institute veröffentlicht wurde, zeigt eine weltweite Zunahme von Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinome) auf. Dabei fallen die Erkrankungsraten in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich aus. Die höchsten Raten sind in Nordamerika und Europa und die niedrigsten in Ländern mit mittlerem Einkommen wie Indien und Südafrika vorzufinden. “Obwohl die Studie die Auslöser der erhöhten Inzidenzraten nicht genau erklären konnte, haben wir estimmte Risikofaktoren im Auge”, erklärte Leah Mechanic, Leiterin der Abteilung für Krebskontrolle des NCI.
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