Baubiologie und Oekologie

Gesundes Bauen und Wohnen

Bayreuth, 19.04.2019


Schimmelpilze als unliebsame Bewohner

Schimmelpilze und Bakterien

Ursachen für Schimmelwachstum

Ursachen von mikrobiellen Wachstum sind neben Baumängeln und unsachgemäß sanierten Wasserschäden immer häufiger ein ungenügender Wärmedämmstandard bei Altbausanierungen im Zusammenspiel mit gleichzeitiger Verringerung des natürlichen Luftwechsels durch bauliche Veränderungen.

Schimmel liegt oft im Verborgenen

Oftmals entwickelt sich Schimmelpilz im Verborgenen. Die Luft in Innenräumen ist meist wärmer und nimmt deshalb mehr Wasser als die kalte Außenluft auf. Wird diese Luft nicht ausreichend und in geeigneter Weise abgeführt, so kann sie an verschiedenen Stellen im Haus kondensieren. Hiervon sind vor allem Fensterstürze, Raumecken, Schlafzimmerwände und Schrankrückseiten betroffen. Diese feuchten Stellen können ein idealer Nährboden für Schimmelpilze und Bakterien sein.

Baubiologen überprüfen auch das Raumklima

Sind Fehler in der Bausubstanz auszuschließen, überprüfen Baubiologen auch das Nutzerverhalten der Bewohner. Der Gutachter klärt folgende Fragen vor Ort: Wie hoch ist die relative Luftfeuchtigkeit und die Raumlufttemperatur? In welchen Abständen lüften die Bewohner die Räume und wie lange? Wird Wäsche in der Wohnung getrocknet? Gibt es Aquarien oder sonstige Verdunstungsquellen? Wenn es die Bewohner erlauben, führt der Baubiologe eine Langzeitmessung des Raumklimas mit Datenloggern durch.

Links zum Thema Schimmel

Baubiologen als Schimmelgutachter

Schimmelpilze erkennen und sanieren

Umweltbundesamt: Schimmelpilzleitfaden 2017

Netzwerk Schimmelpilzberatung Baden-Württemberg

Schimmelspürhund hilft bei der Quellensuche

Typische Symptome einer Schimmelpilzerkrankung

Bei Immunschwäche kann eine Schimmelpilzinfektion tödlich sein

Vielversprechende neue Diagnostik bei invasiven Pilzinfektionen


 


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