Baubiologie und Oekologie

Gesundes Bauen und Wohnen

Bayreuth, 28.04.2017


Auf der Suche nach Innenraumschadstoffen

Innenraumschadstoffe

Grundlagen

Holzschutzmittel, Formaldehyd und flüchtige chemische Substanzen sind die bekanntesten Schadstoffe in Innenräumen. Aber auch Schwermetalle sind anzutreffen, z.B. in Asche- oder Schlackeschüttungen von Zwischendecken in Altbauten.

Formaldehyd ist eine außerordentlich vielfältig eingesetzte Chemikalie, die in einer Fülle von Produkten des täglichen Gebrauchs enthalten ist. Als mögliche Formaldehydquellen kommen in Betracht: verleimte Produkte aus Holzwerkstoffen, Lacke, Konservierungs- oder Bindemittel in Farben, Dämmstoffe und Ausschäummaterial.

Als gesundheitliche Beschwerdebilder von Innenraumschadstoffen sind allergische und neurologische Symptome sowie Haut- bzw. Schleimhautreizungen. bekannt. Weiterhin können Atemwegserkrankungen, Depressionen, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Nervosität, Schlaf- und Sprachstörungen auftreten. Auch Schwermetalle im Hausstaub können Krankheiten auslösen. So schädigt Quecksilber das Immunsystem und führt zu Kopfschmerzen sowie Hautreizungen. Nickel, Cobalt und Chrom gelten beispielsweise als Allergieauslöser.

Wegweiser Innenraumschadstoffe

Auswahl gesundheitsverträglicher Baustoffe

Schadstoffübersicht AGOEF

WECOBIS Definition gefährliche Baustoffe

Liste kanzerogener und mutagener Stoffe (KMR)

Glossar Schadstoffe