Baubiologie und Oekologie

Gesundes Bauen und Wohnen

Bayreuth, 17.11.2017


Baulicher Holzschutz ohne Chemie

Werden die folgenden Arbeitsschritte fachmännisch ausgeführt, ist chemischer Holzschutz vollkommen entbehrlich. Bauholz unter 20% Holzfeuchte kann als "trocken" bezeichnet werden.

Vorauswahl im Wald

Es wird nur gesundes, gerade gewachsenes Holz ausgesucht.

Nur im Winter ist der richtige Einschlag-Zeitraum

Im Winter ist die Nährstoffzufuhr in den Stamm unterbrochen. Holzschädlinge finden somit keine Nahrung. Der optimale Fällzeitraum liegt je Holzart zwischen Januar und März.

Sachgemäße Lagerung im Wald

Das geschlagende Holz wird - möglichst von Hand - entrindet und auf Luftpoltern zwischengelagert.

Einschnitt im Sägewerk je nach Holzart von Anfang April bis Juni

Das Holz wird zu Brettern oder Kantholz geschnitten.

Lufttrocknung auf dem Lagerplatz

Nadelholz sollte ein bis zwei Jahre trocknen, Laubholz sogar vier bis acht Jahre.

Konstruktiver Holzschutz bei der baulichen Verwendung