Baubiologie und Oekologie

Gesundes Bauen und Wohnen

Bayreuth, 13.12.2019

 

Treffpunkt Innenraumschadstoffe in Hallstadt

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- Im dreijährigen Rhythmus lädt die Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute (AGÖF) vom 17. bis 18. Oktober 2019 zum Erfahrungsaustausch nach Hallstadt ein. Der Veranstalter präsentiert ein Programm mit hoher Themendichte und einer Vielzahl an Referenten. Ein Schwerpunkt widmet sich dem Thema "Gerüche und leichtflüchtige Stoffe". Matthias Schmidt von Anbus Analytik stellt am ersten Tag eine Systematisierung von Ursachen für Gerüche in Innenräumen vor und beleuchtet am zweiten Tag Geruchsursachen aufgrund von Alterungsprozessen von Kunststoffen in Gebäuden durch UV-Strahlung oder Ozon. Als wiederkehrendes Ärgernis erweisen sich Raucherwohnungen für den Nachmieter. Peter Braun von ALAB Berlin stellt Nachweise, Ursachenfindung und Abhilfemaßnahmen vor. Dr. Jörg Wohlgemuth von Competenza Dreieich geht der Frage nach, wie es nach 25 Jahren mit der PCB-Richtlinie weitergeht. Einen zweistündigen Rahmen nimmt das Thema "Asbest" ein. Martin Besselmann aus Hamburg stellt die Möglichkeiten der Erkundung asbesthaltiger Spachtelmassen vor. Nicole Richardson aus Witten berichtet über Havarien mit asbesthaltigem Material und Dr. Heinz-Jörn Moriske vom UBA Berlin stellt den aktuellen Stand des deutschen Asbestdialogs vor.

Zweites Schwerpunktthema: Schimmelpilze in Gebäuden

Der Schwerpunkt am Freitagvormittag liegt bei den biogenen Belastungen. Viele Baubiologen dürfte die Sanierung von Schimmelbefall nach Wasserschäden in Krankenanstalten interessieren. Peter Tappler aus Wien stellt dazu ein aktuelles Positionspapier vor. Der Biologe Dr. Christoph Trautmann kümmert sich um Orientierungswerte für Pilze und Bakterien in Baumaterialien. Rechtsanwalt Jochen Kern analysiert die juristischen Folgen einer Biozidbehandlung nach einer Schimmelpilzsanierung. Von ärztlicher Seite aus wird die gesundheitliche Relevanz von Innenraumbelastungen mit Mykotoxinen betrachtet. Ergänzend dazu stellt Prof. Gareis aus München eine Risikoabschätzung vor.

Come together in den Pausen

Der Erfahrungsaustausch im Kollegenkreis bedeutet für manchen Kongressteilnehmer ebenso viel wie das vermittelte Fachwissen in den Vorträgen. Der Veranstalter sieht deshalb zahlreiche Pausen in dem dicht gedrängten Vortragsprogramm vor. Am ersten Kongresstag dauert die Veranstaltung bis um 18:30 Uhr. Wer möchte, kann noch am gemeinsamen Abend teilnehmen. Bei Anmeldung und Bezahlung vor dem 9. August kostet die Kongresskarte 440,00 Euro. Bei Buchung einer Tageskarte verlangen die Veranstalter 250,00 Euro für Frühbucher.
Weitere Infos zum Vortragsprogramm und zur Anmeldung erhält man direkt auf der Webseite der Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute.







 


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