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Bayreuth, 14.12.2017

 

Tierarztbericht aus der Schweiz – Krank durch Schnurlostelefone nach DECT-Standard

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25.01.2008 - Der Schweizer Tierarzt Dr. med. vet. Christian Metraux erforscht seit mehreren Jahren Krankheitsgeschichten von Tieren, bei denen die Beschwerden nach Entfernung von Schnurlostelefonen nach DECT-Standard verschwanden. Diese Erkenntnisse sind beeindruckend und aufrüttelnd zugleich. In der Therapiearbeit mit Tieren wird die Diagnose „Simulantentum“ oder „psyschische Störungen“, wie sie bei Menschen in Zusammenhang mit Elektrosmog gestellt wird, eher unwahrscheinlich sein.

Lesen Sie nachstehend einen Auszug aus der vierseitigen Broschüre des Schweizer Tierarztes:

"Elektromagnetische Hochfrequenzen werden von schnurlosen Telefonen (DECT) und kabellosen Internet- und Computervernetzungen (WLAN) erzeugt. Mit wenigen Ausnahmen produzieren die DECT-Telefone pausenlos Elektrosmog, verbreiten ihn Tag und Nacht in die ganze Wohnung, in jede Ecke und darüber hinaus, auch wenn nicht telefoniert wird oder wenn der Hörer auf der Station liegt. [Anm.: Inzwischen gibt es vereinzelt Typen von Schnurlostelefonen nach DECT-Standard, die nach Beendigung des Telefonats abschalten.]

Die elektromagnetischen Felder und Strahlungen stellen heute eine der stärksten und verbreitetsten Umweltnoxen dar.

Das Problem ist weniger die momentane Belastung als die Kumulation über einen längeren Zeitraum. Das erklärt auch, warum man meistens keinen Zusammenhang zwischen bestimmten, aktuellen Beschwerden und der ursprünglichen Anschaffung dieser Technologie herstellt. Viele Beschwerden erscheinen schleichend und sind nicht sofort wahrnehmbar.

Ist die unbemerkte Stauung schon recht fortgeschritten und tief, können auch akute Leiden aufs Mal wie aus den Nichts heraus entstehen.

In meiner Praxis behandle ich Tiere mit Schulmedizin und Akupunktur. Es geht mir prinzipiell darum, eine genaue Diagnose zu stellen, die Ursache für eine Krankheit zu suchen, damit die Therapie genau angesetzt werden kann.

Eine rein symptomatische Behandlung kann die Ursache nicht eliminieren, kann aber vorübergehend helfen. Im Rahmen der Therapie sollte jedoch die rasche Entfernung der störenden Ursache oberste Priorität haben. Die Akupunktur gibt dem Therapeuten zusätzliche Hilfsmittel, um Belastungen und Störfaktoren präzise ausfindig zu machen, denn Akupunkturpunkte sind nicht nur Therapiepunkte, sondern auch Punkte, die primär eine genaue Diagnose ermöglichen. So reagieren spezifische Akupunkturpunkte bei ganz besonderen Mangelzuständen und andere bei Belastungen durch Blutstauungen, Schleimblockaden, Umweltgifte usw.

Viele richtig angesetzte Therapien bringen bekanntlich nur kurzfristigen Erfolg. In diesem Fall konnte die wahre Krankheitsursache nicht behoben werden; es wurde nur rein symptomatisch behandelt, und wir haben es hier mit einem sogenannten Therapiehindernis zu tun. In der Akupunktur gibt es Methoden, solche Therapiehindernisse ausfindig zu machen und zu beseitigen.

Folgende Beispiele machen es deutlich: Elektromagnetische Hochfrequenzen können mal eigentliche Krankheitsursache, mal Therapiehindernis sein.

Hund mit Lahmheit an den Vorderläufen und der Hinterhand seit 6 Monaten. Bei der Akupunkturdiagnose traten die typischen, spezifischen Akupunkturpunkte auf, die auf eine Belastung oder eine Sensibilität auf hochfrequenten Elektrosmog hinwiesen. Keine Lahmheit mehr nach dem Entfernen des schnurlosen Telefons, das den Hund, sichtbar anhand der typischen Störpunkte, "aufgeladen" hatte, und nach begleitender Akupunkturbehandlung.

Pferd: Chronische Lahmheit vom rechten Sprunggelenk ausgehend. Klassische Akupunktur brachte nach den vier Besuchen jeweils guten, aber nur vorübergehenden Erfolg. Auf den Röntgenbildern war keine Arthrose sichtbar. Bei jeder Sitzung waren aber immer wieder die gleichen, typischen Akupunkturpunkte gestört, die meiner Erfahrung nach für eine Belastung mit hochfrequentem Elektrosmog sprechen. Erst als das DECT-Telefon im Haus entfernt wurde, klangen die Beschwerden beim Pferd innerhalb weniger Tage ohne jegliche weitere Therapie ab. Das ereignete sich vor anderthalb Jahren. Seitdem hat es keinen Rückfall mehr gegeben."

Den kompletten Artikel von Dr. Christian Metraux mit weiteren Krankheitsverläufen von Tieren finden Sie unter



http://www.elektrosmog-messen.de/tierarztbericht_schweiz.pdf