Baubiologie und Oekologie

Gesundes Bauen und Wohnen

Bayreuth, 21.09.2018

 

Ökologische Sanierung eines historischen Bahnhofs

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Ökologische Sanierung eines historischen Bahnhofs
17.03.2008 - Im Weblog von Baubiologie Regional berichten Bauherren von ihren ökologischen Projekten.

Aktuell erzählen Sandra und ihr Mann Markus aus dem hessischen Lumdatal, wie sie mit viel Eigenleistung einen Bahnhof aus dem Jahre 1901 sanieren. Als Ergebnis soll ein ganzheitlich ökologisches Wohlfühl-Modellhaus nahe Niedrigenergiestandard entstehen.

Lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Weblog:

„Zum Zeitpunkt des Kaufs durch uns war das Gebäude gänzlich ungedämmt, größtenteils mit alten Einfachglasfenstern und einer Flüssiggasheizung ausgestattet.

Das Haus war insgesamt in einem ziemlich desolaten Zustand, zumal ein Rohrbruch im Dachgeschoss das unbewohnte Gebäude regelrecht geflutet hatte. Eine ordentliche Austrocknung wurde anschließend nicht vorgenommen. Das Wasser hatte so fast zwei Jahre Zeit, seine Macht zu demonstrieren - die Deckenbalken auf einer Haushälfte waren in beiden Etagen so angefault, dass sie nicht mehr tragfähig waren.

Viele der alten Holzböden mussten leider fast vollständig entfernt werden, ebenso zahlreiche nichttragende Innenwände, die in Holzständerbauweise ausgeführt waren. Derzeit bewohnen wir das Erdgeschoss und "bebauen" den ersten Stock und das Dachgeschoss.

Um die charakteristische Fassade des historischen Gebäudes zu erhalten, wurde bereits eine Innendämmung vorgenommen: mit ökologischen Materialien und - soweit es die Bauphysik mit vertretbarem Aufwand zuließ - bis nahe Niedrigenergiestandard. Bei passender Gelegenheit werde ich hiervon in einem kleinen Rückblick noch näher berichten.

Die alten Fenster konnten teilweise wiederaufgearbeitet werden und wurden dann durch ein von innen davorgesetztes, neues Isolierglasfenster ergänzt. Teilweise haben wir komplett neue Fenster nach dem Vorbild der Originale anfertigen lassen.“

Die Fortsetzung dieser Geschichte, weitere Episoden und den Dialog mit den Besuchern im Weblog erfahren Sie unter nachfolgendem Link. Wer nichts verpassen will, abonniert den Blog im Feedreader.

Joachim Weise


http://www.baubiologie-regional.de/forum_vb1/blog.php




 


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