Baubiologie und Oekologie

Gesundes Bauen und Wohnen

Bayreuth, 21.11.2017

 

Notruf: Elektrohypersensitive fordern mobilfunkfreie Wohngebiete

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Notruf: Elektrohypersensitive fordern mobilfunkfreie Wohngebiete
05.04.2012 - Durch die seit Herbst 2011 massiv angestiegene Strahlenbelastung aufgrund des flächendeckenden Ausbaus von Breitbandsendern, insbesondere LTE und TETRA, sind wir am Ende unserer Kräfte.

Wir haben ein Wohnprojekt für drei EHS-Betroffene im Nürnberger Land ins Leben gerufen. Wir waren im letzten Jahr nach mehrjähriger Suche aus andauernder schwerer Not heraus in ein Tal mit Minderexposition geflüchtet.

Nun haben wir, wie auch alle anderen funkstrahlengeschädigten Menschen deutsch-landweit, keine Ausweichmöglichkeit mehr. Da Abschirmmaterialien gegen breitbandige Funkwellen (Tausende von Funksignalen gleichzeitig) für uns quasi unwirksam sind, bleibt ausschließlich der Entzug von Funkstrahlung.

Das EU-Parlament – Resolution vom 6. Mai 2011 (Doc. 12608) – fordert längst alle Mitgliedstaaten auf, sofort zu handeln, unter anderem:

Besonderer Schutz ist EHS-Betroffenen zu gewähren, Schutzgebiete sind einzurichten.

Seitens vieler EHS-Betroffener wird seit der Inbetriebnahme von LTE von einer weiteren unerträglichen Steigerung ihrer Symptomatik berichtet. Es wurden folgende LTE-spezifische Symptome gemeldet, Intensität je nach Sendeleistung:

Schwere Herzsymptomatiken, Vibration des gesamten Körpers (auch Gegenstände und Abschirmmaterial vibrieren), Muskelverkrampfungen – auch der Atemmuskulatur (starke Atemnot), Schmerzen/Steifheit der Gelenke, Entzündungsgeschehen, Blutdruckentgleisungen; in extremer Form: Schwindel, Schlafstörungen, Schwächezustände, Lymphstauungen.

Es besteht die Gefahr von Organschädigungen, die innerhalb kurzer Zeit zu Organversagen führen können!

Diverse Kontaktaufnahmen unsererseits mit zuständigen Behörden und Betreibern zwecks dringlicher Gewährung von Schutz in unserem Ort brachten bislang keine Verbesserung unserer Situation. Stattdessen steigt die Strahlenbelastung immer noch weiter an – jetzt insbesondere durch immens belastende, weitreichende LTE-Außenantennen (Rundstrahler) an einigen Häusern (plus LTE-Router für Internet, TV, Telefon).

Es muß sofort etwas geschehen!

Unser Anliegen ist, über den Stand der Dinge zu informieren. Und wir bitten Euch/Sie dringend um Unterstützung und Ideen, wie wir weiter vorgehen können, um überhaupt noch Überlebenschancen zu haben...

Wir bitten um Weiterverteilung an alle Betroffenen und MitkämpferInnen.

Wir freuen uns über jede Rückmeldung an:

Bürger gegen Elektrosmog e.V., Postfach 248, 91217 Hersbruck, Fax 09151-907011