Baubiologie und Oekologie

Gesundes Bauen und Wohnen

Bayreuth, 23.11.2017

 

Neue Sendefrequenzen - neue Gesundheitsrisiken ?

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30.01.2009 - Der Deutsche Industrie- und Handelstag schrieb in seinem Newsletter am 9.10.08 "Schnelles Internet auch in der Fläche – Digitale Dividende nutzen: ... Gebiete, für die sich ein DSL-Ausbau nicht lohnt, müssten dann mit Funk- oder Satellitenlösungen arbeiten. Dabei hängt die jeweilige Lösung stark von den örtlichen Gegeben- und Besonderheiten ab. Regionalspezifische „Technikportfolios“ führen folglich zu einem Flickenteppich und können nur ein unzureichender Ersatz sein. Die flächendeckend effektivste Lösung wäre statt dessen die Nutzung bestimmter Rundfunkfrequenzen.

EU-weit soll die Rundfunkübertragung bis 2012 von analoger auf digitale Technik umgestellt werden. Hierbei werden in erheblichem Maße Funkfrequenzen im UHF-Band frei. Dieser Frequenzgewinn wird als sogenannte digitale Dividende bezeichnet. Die EU-Kommission hat Ende 2007 ein Konzept für die volkswirtschaftlich sinnvolle Nutzung der frei werdenden Frequenzen vorgelegt.

Sie will durch die Erschließung der digitalen Dividende die „digitale Kluft" schließen, die durch die Unterversorgung ländlicher Räume mit Breitband-Datendiensten wie UMTS, DSL oder V-DSL entstanden ist. Die Bundesregierung hat kürzlich ihre Vorstellungen bekannt gemacht, die in die gleiche Richtung gehen.

Mit der Nutzung dieser Frequenzbänder wäre es möglich, weiße Flecken bei der Breitbandversorgung in ländlichen Gebieten zeitnah zu schließen – und das mit erheblich geringeren Kosten für den Infrastrukturausbau als mit den herkömmlichen Funktechnologien. Denn die bisher in Deutschland für Breitbanddienste verfügbaren Frequenzen können nur jeweils ein vergleichsweise kleines Gebiet(Funkzellen) abdecken. Über UHF-Frequenzen ließen sich dagegen ungleich größere Regionen erreichen.

Folglich ist für ein Funknetz auf einer Frequenz im UHF-Band nur ca. ein Viertel der Basisstationen nötig, die zum Beispiel für ein UMTS-Netz nötig wären.“ Quelle: http://www.dihk.de/inhalt/informationen/news/wochenthema/index.html


Antwort von Dr. Markus Kern, stellvertr. Vorsitzender der Kompetenzinitiative e.V.:

- so sehr ich Internet und den schnellen Zugang zum selben unterstütze, so muss ich als Arzt und mittlerweile Kenner der gesundheitlichen Gefahren dringend davor warnen auf Funklösungen zu setzen. Auch die Digitalisierung herkömmlicher analoger Hochfrequenz-Sender (Rundfunk / Fernsehen) steigert das Ausmaß der biologischen Belastung. Eine steigende Anzahl von Mitmenschen werden zunehmend krank. Dann kann die Nutzung von „freiwerdenden Frequenzen“ eben nicht mehr als „effektivste Lösung“ angesehen werden, wenn Krankheitsfälle in der Bevölkerung in die Rechnung eingehen.

Erfreulicherweise geht es auch anders. Lesen Sie dazu den Artikel der Computerwoche "Breitband geht auch in der Provinz" als Download:






http://www.computerwoche.de/1879914