Baubiologie und Oekologie

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Bayreuth, 14.12.2017

 

Lärmschutz in Gewerbebetrieben muss besser geplant werden

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Lärmschutz in Gewerbebetrieben muss besser geplant werden
21.04.2011 - Mit knapp 5.600 anerkannten Fällen war die Lärmschwerhörigkeit auch 2009 die häufigste Berufskrankheit. Lärmminderung ist damit nach wie vor eine dringende Aufgabe des Arbeitsschutzes. Doch insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) benötigen überbetriebliche Unterstützung.

Der jetzt von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitmedizin (BAuA) veröffentlichte Bericht „Entwicklung wirksamer Strukturen zur Lärmminderung in KMU“ zeigt Wege zu einer fachkundigen und branchenspezifischen Präventionsberatung auf.

Den besten Schutz vor Lärm bietet die Auswahl und Beschaffung leiser Maschinen, denn Lärm muss an der Quelle bekämpft werden. Bemühungen, den Arbeits- und Lärmschutz in die Investitionsplanung zu integrieren, beschränken sich jedoch weitgehend auf mittlere und größere Unternehmen, so der Bericht der BAuA.

Hingegen findet in KMU praktisch keine Beratung in der Planung statt. Zudem sind sie meist nicht in der Lage, die stetigen Entwicklungen des Standes der Technik wie beispielsweise lärmarme Verfahren oder Arbeitsmittel mit reduzierten Lärmemissionen sowie die sich wandelnden Vorschriften zu verfolgen und zu beachten.

Download des umfangreichen Fachbeitrages unter:

http://www.baua.de/de/Publikationen/Fachbeitraege/F1869.html