Baubiologie und Oekologie

Gesundes Bauen und Wohnen

Bayreuth, 19.11.2017

 

Handy-Verbot an zwei Nürnberger Schulen

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15.04.2003 - Nach der Karl-Königs-Schule Nürnberg (pädagogische Einrichtung für Kinder mit Behinderungen) zieht jetzt auch die Rudolf-Steiner-Schule nach und brachte an ihren Türen unmissverständliche Verbotsschilden an: "Keine Handys in der Schule".

Nach mehreren Informationsveranstaltungen in den Mauern dieser Schule wurde nun beschlossen, auf diese Weise sowohl Eltern als auch Schülern bewusst zu machen, dass der Gebrauch von Mobiltelephonen im Schulgelände nicht erwünscht ist. Eine Aufklärungsveranstaltung der SchülerInnenschaft durch die SMV ist nach den Osterferien geplant. Auch die Rudolf-Steiner-Schule ist von mehreren Antennenkomplexen in ihrer unmittelbaren Umgebung betroffen.

Seit zwei Jahren arbeiten wir an Aufklärung, auch am "runden Tisch" waren VertreterInnen unserer Schule, doch die laxen Aussagen der Betreiber helfen nicht weiter, der Kindergarten befindet sich im direkten Strahlungskegel.

Ein Anwohner verklagte die Wohnungsbaugesellschaft, doch die Behördenmühlen mahlen bekanntlich langsam. deshalb setzt der Arbeitskreis Mobilfunk lieber auf eine Informationspolitik von unten. Denn wo keine User, da kein Cash.

Daher auch die Schilder und wiederholte Informationen. Die Betreiber haben sich zwar selbst verpflichtet, Schulen und Kindergärten auszusparen, doch solange Eltern und Kinder durch ihre Telephonitis Geld bringen, wird das Nachrüsten kein Ende finden. Den Rest kann sich jeder selbst ausmalen.

Wir bleiben dran, werden die Presse benachrichtigen und nicht aufgeben.

Christiane Müller (AK Mobilfunk), Heroldsberg
(über die Mailing-Liste Volker Hartensten)