Baubiologie und Oekologie

Gesundes Bauen und Wohnen

Bayreuth, 16.11.2018

 

Die Organuhr als Wegweiser

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18.05.2007 - Nach dem Wissen der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) fließt die Lebensenergie, das Qi, auf bestimmten Energieleitbahnen sogenannten Meridianen durch den Körper. Die Leitbahnen betehen aus zwöf Hauptmeridianen, die den zwölf Organsystemen zugeordnet sind.

Die chinesische Lehre beschreibt, dass in jedem Organsystem und seinem zugehörigen Meridian zu einer bestimmten Tageszeit die maximale Energie, das maximale Qi fließt. Diese Phase ist die Organmaximalzeit (Leistungsphase).

Behandlungen oder Stärkungen der jeweiligen Energie sind zu dieser Zeit besonders effektiv. Jeweils zwölf Stunden nach der Hochphase befindet sich das entsprechende Organ in seinem energetischen Tiefpunkt. Regelmäßig empfundene Störungen der Befindlichkeit zu bestimmten Zeiten,z.B. Durchschlafstörungen, regelmäßiges Erwachen zu bestimmten Zeiten geben häufig Hinweise auf eine Schwäche des betreffenden Organsystems.

Die Maximalzeiten der Hauptorgane sind nachfolgend kurz beschrieben:

03-05 Uhr: Lunge

Das Hormon Melatonin wird ausgeschüttet, wichtig für gutes Durchschlafen. Blutdruckanstieg; Menschen mit Herzinsuffizienz wachen um diese Zeit auf, weil sie wegen ihres Lungenödems schlecht Luft bekommen. Jetzt sind Asthmaanfälle am häufigsten; es stellt sich leicht Frösteln ein (Bezug Lunge-Haut). Die Lunge führt einen Reinigungsprozess durch. Bergsteiger und Tourengeher kommen um diese Zeit gut in Schwung.

05-07 Uhr: Dickdarm

Hoher Testosteronschub (darum sind viele Männer morgens besonders gerne sexuell aktiv). Kortisol wird ausgeschüttet und weckt den Körper. Darmentleerung; die Entgiftungsarbeit des Dickdarms kann unterstützt werden, indem man ein Glas lauwarmes Wasser trinkt.

07-09 Uhr: Magen

Die Verdauung läuft auf Hochtouren. Daher kommt der Spruch: "Iß morgens wie ein Kaiser, mittags wie König und abends wie ein Bettler". 12 Stunden später (19.00-21.00) befindet sich der Magen in seiner Tiefphase. Die Nahrung wird über Nacht kaum verdaut. Nach 19.00 Uhr sollten man nur sehr leicht verdauliche Speisen zu sich nehmen, ansonsten entstehen Fäulnis und Gärstoffe.Insbesondere Eiweißstoffe sind schwer verdaulich und sollten daher tagsüber, aber nicht mehr am Abend verspeist werden. Besonders abzuraten ist auch von Rohkost und Obst, da sich über Nacht bei der Gärung sogenannten Fuselalkohole bilden, welche die Leber auf Dauer stark schädigen.

09-11 Uhr: Milz/Bauchspeicheldrüse

Der Körper ist jetzt sehr widerstandsfähig, beste Zeit für operative Eingriffe, Impfungen oder Röntgen, beschleunigte Wundheilung, weil die Milz weisse Blutkörperchen am Fliessband produziert. Der Magen rastet jetzt. Die Körpertemperatur erreicht ihr Maximum. Die geistige Lernfähigkeit (bes. Kurzzeitgedächtnis) ist jetzt am höchsten, gute Tageszeit für Prüfungen.

11-13 Uhr: Herz

Das Herz ist in dieser Zeit am anfälligsten für einen Infarkt, in dieser Zeit körperliche Belastungen, Stress oder Operationen vermeiden. Nicht bis Platz sattessen, sondern nur bis der Hunger gestellt ist. Der Magen produziert verstärkt Säure (1. Basenflut). Die Konzentrationsfähigkeit sinkt.

13-15 Uhr: Dünndarm

Der Körper befindet sich im Mittagstief, Blut wird für die Verdauung benötigt. Wer jetzt Sport treibt, beeinträchtigt seine Verdauung; erhöhte Gallensäurenproduktion; Blutdruck und Hormonspiegel sind niedrig; die Schmerzempfindung ist reduziert.

15-17 Uhr: Harnblase

Das Mittagstief ist überstanden, man fühlt sich energiegeladen. Die Harnblase, ein wichtiges Entgiftungsorgan arbeitet besonders gut. Das Langzeitgedächtnis hat seine Hochphase. Blutdruck und Kreislauf erreichen ihr 2. Maximum.

17-19 Uhr: Nieren

Steigerung von Vitalität und Stoffwechsel. Die Niere filtert verstärkt. Der Magen produziert verstärkt Säure (2. Basenflut), Kräutertees wirken jetzt besonders gut. Zwischen 15 und 19 Uhr sollte viel getrunken werden.

19-21 Uhr: Kreislauf

Blutdruck und Puls werden heruntergefahren. Phase der Erholung und Entspannung der Hauptorgane, bei Störungen treten Depressionen auf.

21-23 Uhr: Allgemeine Energiesammlung (Meridian des Dreifach-Erwärmers)

Verdauungsorgane gehen in die Erholungsphase über. Das Immunsystem ist sehr aktiv, Regeneration der Hormondrüsen, gute Zeit zum Meditieren und Kraftsammeln.

23-01 Uhr: Gallenblase

Die Kortisol-Ausschüttung wird heruntergefahren, der Körper beginnt sich zu entspannen. Die Vitalfunktionen wie Blutdruck, Herzfrequenz und Temperatur werden gesenkt, der Stoffwechsel ist träge. Die Haut regeneriert sich, (hohe Teilungsrate der Zellen), Zeit der Gallenkoliken, fettreiche Abendmahlzeiten belasten.

01-03 Uhr: Leber

Die Leistungsfähigkeit ist auf dem Tiefpunkt. Kälte wird stärker wahrgenommen. Große Entgiftungsphase der Leber; Patienten mit Leberproblemen und/oder Migräne (oft durch schwache Leber verursacht) wachen in dieser Zeit häufig auf. Die Leber kann sich nur im Schlaf regenerieren. Nikotin und Alkohol ist in dieser Phase besonders nachteilig.

Noch ein allgemeiner Hinweis zur Organuhr: die Stundeneinteilung gilt für die Winterzeit. Die Zeitumstellung auf Sommerzeit ist zu berücksichtigen.

Literaturquellen:
1) www.organuhr.com
2) J. Paungger, T. Poppe: Aus eigener Kraft







 


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