Baubiologie und Oekologie

Gesundes Bauen und Wohnen

Bayreuth, 14.12.2017

 

Bundesweites Echo auf das Attendorner Mobilfunkkonzept

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21.08.2005 - Wieder einmal kommt Bewegung in Sachen Mobilfunk in Attendorn. In den nächsten Tagen wird nach 2003 eine zweite Broschüre an sämtliche Haushalte in der Hansestadt verteilt.

In dieser Broschüre werden unter anderem die Grundstückseigentümer der Stadt Attendorn gebeten, vor einer Vertragsunterzeichnung mit einem Mobilfunkbetreiber eingehend zu prüfen, inwieweit eine Antenne auf ihrem Grundstück, Haus oder Firmengebäude den Leitideen und Zielen des Attendorner Mobilfunkversorgungskonzeptes entspricht.

„In den vergangenen zwei Jahren hat sich die Stadt Attendorn intensiv mit den Mobilfunkbetreibern ausgetauscht. Wir möchten unsere Bürger mit dieser Broschüre auf den neuesten Wissensstand bringen und uns auf diesem Wege für die konstruktive Mitarbeit bei allen Attendornern bedanken", so Bürgermeister Alfons Stumpf.

Der „lange Atem" der Stadt Attendorn in Sachen Mobilfunk hat in den vergangenen Jahren für bundesweite Beachtung gesorgt. Schon mehrfach konnten Delegationen anderer Kommunen aus ganz Deutschland im Attendorner Rathaus begrüßt werden, die sich über das viel diskutierte Mobilfunkkonzept informiert haben.

Für erneute Beachtung hat nun die Umsetzung eines Beschlusses des Planungs- und Umweltausschusses der Stadt Attendorn gesorgt. Danach wurde die Verwaltung bevollmächtigt, den Mobilfunkbetreibern finanzielle Unterstützung beim Bau von Sendemasten anzubieten, wenn diese die Standorte für ihre Antennen nicht im Alleingang, sondern in Abstimmung mit der Stadt aussuchen.

Im Rathaus wartet man in diesen Tagen gespannt auf die Reaktionen der Mobilfunkbetreiber. Die Betreiber haben der Stadt Attendorn immer vorgeworfen, dass die Realisierung des Mobilfunkkonzeptes zu teuer sei. Die Stadt Attendorn hat den Mobilfunkbetreibern nun eine finanzielle Beteiligung am Bau von Sendemasten unterbreitet.

Darüber hinaus bietet sie den Betreibern städtische Grundstücke an, mit denen die Ziele des Mobilfunkkonzeptes erreicht werden können. Damit hat die Stadt Attendorn die Weichen gestellt, Standorte zu finden, die eine gute Mobilfunkversorgung garantieren. Und das wichtigste: die berechtigten Interessen der Einwohner an einer Strahlungsminimierung werden hierbei berücksichtigt.

Die Mobilfunkbetreiber dürften von dem Attendorner Angebot überrascht sein, denn eine finanzielle Beteiligung einer Kommune am Bau eines Sendemasten bekommen die Mobilfunk-„Macher" sicherlich nicht jeden Tag serviert.

Quelle: http://www.sauerland-kurier.de/xi-430-0-0-6053-0-de.html, Nachricht von Newsletter Bürgerwelle