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Bayreuth, 19.11.2017

 

Bundesamt für Strahlenschutz weicht aus

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Bundesamt für Strahlenschutz weicht aus
02.11.2008 - Die Initiative Bürger gegen Elektrosmog e.V. lud zu einem Fachgespräch mit Betroffenen-Anhörung zum Thema „Elektrosensible – Schutz der Betroffenen und Grundlagen für Forschungen“ nach Hirschbach in der Oberpfalz ein.

Hintergrund der Veranstaltung ist die Abschlusskonferenz des Deutschen Mobilfunk
Forschungsprogramms (DMF) am 17. und 18. Juni 2008 in Berlin, bei der Bundesumweltminister Gabriel und das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) wider besseren Wissens fast vollständig Entwarnung zu Handy und Sendemast gab. Im Rahmen der Konferenz sagte der Physiker Dr. Weiss, Leiter des Fachbereichs Strahlenschutz und Gesundheit beim BfS, dem Vorsitzenden der Initiative im Beisein weiterer Anwesenden ein Gespräch zur Klärung von Fragen hinsichtlich Fallbeispielen (umweltmedizinische Kasuistiken) Elektrosmog- Betroffener zu.

Sehr unzufriedenstellend verlief laut Initiative aber der Fortgang zur Organisation eines solchen Gespräches. Die Initiative wertete dies als „Hinhaltetaktik“ seitens BfS.

Um nach Monaten erfolglosen Handelns endlich ein Ergebnis zu erzielen, lud die Initiative das BfS mit konkretem Termin ein. Ebenso eingeladen wurden Ministerien, Staatsministerien und Ämter auf Bundes- und bayerischer Landesebene.

Neben der Absage des BfS glänzten bei der Veranstaltung alle eingeladenen staatlichen Stellen durch Abwesenheit. Offensichtlich war man sich einig: Der direkte Kontakt mit Mobilfunk-Geschädigten muss vermieden werden.

Ausser Vertretern aus Ärzteschaft, Bürgerorganisationen und Presse nahmen 16 Betroffene teil, von denen 14 ihre Erkrankungssituation ausführlich erläuterten und Belege für die Ursächlichkeit anführten: „Krank durch elektromagnetische Felder“.

Pressemeldung veröffentlicht durch Jürgen Groschupp, 1. Vorsitzender von Mobilfunk Bürgerforum e.V.

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