Baubiologie und Oekologie

Gesundes Bauen und Wohnen

Bayreuth, 17.11.2018

 

Belastungen durch Wohngifte nehmen zu

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Belastungen durch Wohngifte nehmen zu
05.06.2007 - Die Umweltbelastungen durch Wohngifte nehmen stetig zu. Zum einen gelangen jährlich circa 300.0000 neuartige chemische Verbindungen in unsere Umwelt. Zum anderen werden die Häuser aufgrund von Energieeinsparmassnahmen immer dichter gebaut.

Umweltgifte wirken vor allem in Innenräumen belastend, da sich der Mensch dort überwiegend aufhält. Oft werden gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Wohngifte nicht erkannt. Akute Vergiftungen sind selten. Meist wird der Organismus chronisch belastet und reagiert mit unspezifischen Krankheitssymptomen.

Ausgasende Möbel, Baustoffe, lösemittelhaltige Lacke, Farben und Kleber belasten heute in fast jedem Innenraum die Luftqualität. Um gesundheitliche Risiken durch Wohngifte zu minimieren müssen diese zuerst nachgewiesen werden.

Leichtflüchtige Schadstoffe wie Aldehyde, Lösungsmittel oder Bestandteile von Autoabgasen lassen sich direkt in der Raumluft nachweisen. Am genausten ist die Messung mit Hilfe einer Luftprobenahme und anschliessender Laboranalyse.

Bei Verdacht auf Belastungen mit Holzschutzmitteln, Pyrethroiden, PCB oder Weichmachern gibt eine Analyse des Hausstaubes einen guten Überblick über diese Schadstoffe. Bei hinreichendem Verdacht wird eine Materialprobe im Labor untersucht.

Baubiologen und Umweltmesstechniker sind Ansprechpartner für die oben genannten Probleme. Im Firmenverzeichnis von Baubiologie Regional sind diese Fachleute nach Postleitzahlen sortiert auswählbar. Eine Stichwortsuche bietet das Programm ebenfalls an.

Joachim Weise

Link zum Adressenverzeichnis der Baubiologen und Umweltanalytiker:

http://www.baubiologie-regional.de/anbieter_liste.php3




 


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