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Bayreuth, 20.11.2017

 

Bayerischer Umweltminister soll ICNIRP-Richtlinien genau lesen

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Bayerischer Umweltminister soll ICNIRP-Richtlinien genau lesen
05.07.2007 - Mit einem persönlichen Schreiben an den bayerischen Umweltminister Dr. Werner Schnappauf ersucht Frau Dr. Waldmann-Selsam aus Bamberg (siehe Foto) dringlich, die erhöhte Krebsrate um einen Sendeturm in Helmstadt Landkreis Würzburg von den Gesundheitsämtern untersuchen zu lassen.

In diesem Zusammenhang erläutert Frau Dr. Waldmann-Selsam, dass die ICNIRP-Richtlinien den mittel- und langfristigen Schutz vor elektromagnetischer Strahlung für Mensch und Tier nicht garantieren können. Diese Richtlinien sind aber Basis für die Grenzwerte nach der 26. Bundesimmissionschutzverordnung.

Bitte lesen Sie den Brief im Orginal

Fundierter Verdacht auf schwere Gesundheitsschäden durch Hochfrequenzexposition
bei einer Vielzahl von Menschen weit unterhalb der gültigen Grenzwerte
Sofortige Vorortuntersuchungen geboten wegen Gefahr im Verzug
Dringenden Verdacht auf schwere Baumschäden durch Hochfrequenzexposition


Sehr geehrter Herr Minister,

da ich erneut Informationen über die ernste Situation in Helmstadt, Landkreis Würzburg, erhalten habe, wende ich mich an Sie mit der dringenden Bitte um unverzügliche Hilfe.

Seit 1996 befindet sich oberhalb von Helmstadt ein Turm mit inzwischen über 45 Mobilfunk- und Richtfunksendern. In Bereich Oberholz (und darunter liegenden Strassen) in Helmstadt sind nach von erkrankten Bürgern durchgeführten Erhebungen von 1996 bis 2006 einunddreißig Krebserkrankungen aufgetreten gegenüber sechs Krebserkrankungen im Zeitraum von 1986 bis 1996. In sieben Haushalten sind jeweils zwei Menschen an Krebs erkrankt oder gestorben.

Diese Zunahme auf engem Raum bedarf der genauen Erfassung und der ursächlichen Klärung.
Bitte nehmen Sie Kontakt mit dem ehemaligen Schulleiter Herrn H. Schmelzer, Sonnenstr. 19, 97264 Helmstadt, Tel. 09369-99563 auf

Vielleicht ist Ihnen gar nicht im Detail bekannt, dass selbst die ICNIRP-Richtlinien aus dem Jahr 1998 den Schutz vor schädlichen Gesundheitsfolgen nur mit Einschränkungen und Vorbehalten bieten. Gesundheitsämter, Ministerien, Gerichte, Ärztekammern u.a. berufen sich auf die ICNIRP, zitieren jedoch die Richtlinien unvollständig. Hierdurch werden die Aussagen verfälscht und falsche Schlüsse gezogen.

Ich führe nur einige Aussagen an und zitiere aus den ICNIRP-Richtlinien.

1) Die Richtlinien schützen Menschen nur vor kurzfristigen, unmittelbaren Gesundheitsschäden.
S. 49: „Die Auslösung von Krebs durch langfristige Exposition durch EMF wurde als nicht gesichert angesehen, daher basieren diese Richtlinien auf kurzfristigen, unmittelbaren gesundheitlichen Auswirkungen wie z. B. die Reizung peripherer Nerven und Muskeln, Schocks und Verbrennungen, die durch Berührung leitfähiger Objekte verursacht werden und erhöhte Gewebetemperaturen, die aus der Absorption von Energie während der Exposition durch EMF resultieren. Im Falle potentieller Langzeiteffekte der Exposition wie erhöhtes Krebsrisiko kam ICNIRP zu dem Schluss, dass die verfügbaren Daten als Grundlage für die Festlegung von Expositionsbegrenzungen nicht ausreichen, obwohl epidemiologische Untersuchungen zwar Anhaltspunkte, aber keine überzeugenden Beweise für einen Zusammenhang zwischen möglichen karzinogenen Wirkungen und der Exposition durch magnetische Flussdichten von 50/60-Hz-Feldern erbrachten, die in der Größenordnung beträchtlich unter den in diesen Richtlinien empfohlenen liegen.“

2) Gepulste Mikrowellen können im Zellversuch co-carcinogene Auswirkungen haben.
Die neoplastische Transformation bestimmter Zellen wurde in Anwesenheit eines chemischen Tumor-Promotors durch gepulste Mikrowellen beschleunigt.
S. 73: „Von besonderer Bedeutung für die potentiellen karzinogenen Wirkungen der gepulsten Felder ist die Beobachtung von Balcer-Kubiczek und Harrison (1991), dass die neoplastische Transformation in C3H/10T1/2-Zellen, die mit 120 Hz pulsmodulierten 2450-MHz-Mikrowellen ausgesetzt waren, beschleunigt wurde. Der Effekt hing von der Feldstärke ab, trat aber nur auf, wenn ein chemischer Tumor-Promotor, TPA, im Zellkulturmedium vorhanden war. Dieses Ergebnis führt zu der Annahme, dass gepulste Mikrowellen in Verbindung mit einem chemischen Stoff, der die Proliferationsrate transformierter Zellen erhöht, co-carcinogene Auswirkungen haben können.“

3) Es gibt eine Vielzahl von in-vitro-Untersuchungen, welche biologische Wirkungen amplitudenmodulierter Felder (AM-Felder) weit unterhalb der geltenden Grenzwerte belegen. Zum Beispiel ergaben Untersuchungen mit VHF-Feldern mit extrem niederfrequenter Amplitudenmodulation (6-20 Hz) statistisch signifikante Freisetzung von Ca ++- Ionen aus der Oberfläche der Hirnzellen des Huhns.
S. 73: „Die Frage der nichtthermischen Wechselwirkungen hochfrequenter elektro-magnetischer Felder konzentrierte sich im wesentlichen auf Berichte über biologische Wirkungen amplitudenmodulierter Felder (AM-Felder) unter in-vitro-Bedingungen bei SAR-Werten, die weit unter denen lagen, die eine messbare Erwärmung der Gewebe verursachen.

Erste Untersuchungen in zwei voneinander unabhängigen Laboratorien ergaben, daß VHF-Felder mit extrem niederfrequenter Amplitudenmodulation (6-20 Hz) zu einer geringen, wenn auch statistisch signifikanten Freisetzung von Ca++-Ionen aus der Oberfläche der Hirnzellen des Huhns führten (Bawin et al. 1975; Blackman et al. 1979)...
Eine Reihe weiterer Untersuchungen über die Auswirkungen von AM-Feldern auf die Ca++-Homöostase haben sowohl positive als auch negative Ergebnisse gebracht. So wurden z. B. Auswirkungen von AM-Feldern auf die Ca++- Bindung in Zelloberflächen bei Neuroblastom-zellen, Pankreaszellen, Herzgewebe und Hirnzellen von Katzen, jedoch nicht bei kultivierten Nervenzellen von Ratten, der Skelettmuskulatur von Hühnern oder Hirnzellen von Ratten beobachtet (Postow und Swicord 1996).

4) Die Literatur über nichtthermische Auswirkungen von elektromagnetischen amplituden-modulierten Feldern ist so komplex, dass sie bei der Festlegung der Grenzwerte nicht berücksichtigt werden kann.

5) Es gab Studien bei Angehörigen des Militär und verschiedene Tierversuche, die eine Erhöhung der Tumorinzidenz fanden.
S. 68: „Es gab einen Bericht über ein erhöhtes Krebsrisiko bei Angehörigen des Militärs (Szmigielski et al. 1988), aber es ist schwierig, die Untersuchungsergebnisse zu interpretieren, da weder die Größe der Zielgruppe noch die Expositionswerte genau bekannt sind.
In einer späteren Studie fand Szmigielski (1996) erhöhte Leukämie- und Lymphomraten bei durch elektromagnetische Felder belasteten Angehörigen des Militärs, aber die Abschätzung der
EMF-Exposition war nicht klar definiert.
Einige neuere Untersuchungen über Bevölkerungsgruppen, die in der Nähe von EMF-Sendern leben, lassen einen lokalen Anstieg von Leukämiefällen vermuten, (Hocking et al. 1996; Dolk et al. 1997a, b), aber die Ergebnisse sind nicht schlüssig.“

S. 70: „...Dagegen lassen einige neuere Berichte vermuten, dass die Exposition von Nagetieren mit Mikrowellenfeldern mit SARWerten in der Größenordnung von 1 W kg-1 zu DNA-Strangbrüchen in den Hoden und im Hirngewebe führen kann (Sarkar et al. 1994; Lai und Singh 1995, 1996);“

S. 71: „...In einer Großuntersuchung an Ratten, die bis zu 25 Monate lang Mikrowellen ausgesetzt waren, wurden im Verhältnis zu den Kontrollen ein Übermaß an bösartigen Primärtumoren festgestellt (Chou et al. 1992). Das Auftreten von gutartigen Tumoren war allerdings innerhalb der Gruppen nicht unterschiedlich, und es gab keine spezifische Tumorart, die in der exponierten Gruppe stärker vorherrschte als bei den Ratten, die zum selben Stamm gehörten und unter ähnlichen spezifisch-pathogenfreien Bedingungen gehalten wurden..
Verschiedene Untersuchungen haben sich mit den Auswirkungen der Mikrowellenexposition
auf die Entwicklung von präinitiierten Tumorzellen befasst.“

„... Repacholi et al. (1997) berichteten, dass die bis zu 18-monatige Exposition von 100 weiblichen transgenen Eµ-pim1-Mäusen mit 900 MHz-Feldern, die mit 217 Hz bei Pulslängen von 0,6 µs gepulst waren, im Vergleich mit 101 Kontrolltieren zu einer Verdoppelung der Lymphominzidenz geführt hat. Da sich die Mäuse in ihren Käfigen frei bewegen konnten, war die Schwankungsbreite der SAR-Werte groß (0,01-4,2 W kg-1). Unter der Voraussetzung, dass der Ruhestoffwechsel dieser Mäuse 7-15 W kg-1 beträgt, kann nur das obere Ende des Expositionsbereichs eine leichte Erwärmung bewirkt haben. Somit scheint es, dass diese Untersuchung die Einwirkung eines nichtthermischen Mechanismus nahelegt, der weiter untersucht werden muss. Bevor jedoch weitere Vermutungen über Gesundheitsrisiken angestellt werden können, muss eine Reihe von Fragen geklärt werden.“

6) Ein Schutz der Tiere vor schädlichen Gesundheitsfolgen ist nicht vorgesehen. Gesundheitsschäden bei Tieren werden aus verschiedenen Untersuchungen berichtet.
Die Autoren haben offensichtlich nicht bedacht, dass bei einer flächendeckenden Technik auch der Schutz der Tiergesundheit gewährleistet sein muss.

In der Schrift „Elektromagnetische Felder“, herausgegeben 1998 von dem Regionalbüro für Europa der WHO, Bundeskanzleramt und Bundesministerium für Wissenschaft und Verkehr
heißt es auf S. 9:

„...Keine Normungsbehörde hat Expositionsrichtlinien mit dem Ziel erlassen, vor langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen, wie einem möglichen Krebsrisiko, zu schützen.“

Da die ICNIRP und die WHO gar nicht den Anspruch haben, vor langfristigen Gesundheitsschäden wie etwa Krebs zu schützen, da Mikrowellen in-vitro als Co-carcinogen wirkten und da in einzelnen Tierversuchen eine erhöhte Tumorinzidenz gefunden wurde, ist es zwingend notwendig den in Helmstadt bestehenden Verdacht auf gehäuftes Auftreten von bösartigen Tumoren im Menschenversuch zu untersuchen.

Im Umkreis des Mobil- und Richtfunkturms bei Helmstadt sind schwere Baumschäden sichtbar.

Derartige Baumschäden auf Richtfunkstrecken und im Umkreis von Radar- Fernseh- und Rundfunksendern wurden schon 1987 von dem Elektrotechniker und Physiker Dr.-Ing. W. Volkrodt beobachtet und beschrieben. Volkrodt war ab 1955 Leiter der Motorenentwicklung in einem Siemenswerk und machte 120 patentierte Erfindungen in seinem Berufsleben. Der von ihm entwickelte neue Drehstrommotor wurde später weltweit als Normmotor übernommen. Durch Erfahrungen in der Anwendung ferromagnetischer Werkstoffe und als Leiter von Elektronik- und Funkenstörlabors begann er sich mit der Hochfrequenztechnik auseinanderzusetzen.
Er vermutete, dass die Mitwirkung von Eisenmolekülen im Chlorophyll die Wandlung von Hochfrequenzenergie in chemische Energie ermöglicht. Auch im Hämoglobin ist Anlagerung und Weitergabe des Sauerstoffs nur durch Mitwirkung des Eisenmoleküls möglich.

„Die Elektronenspins von Eisenmolekülen besitzen die außergewöhnliche Fähigkeit zur Absorption von Hochfrequenzenergie durch Ferroresonanz aus der radiofrequenten Strahlung des Universums im Wellenbereich von etwa 3 bis 30 cm. Dieser Effekt ist den Spezialisten der ferromagnetischen Werkstoffe gut bekannt. Bei Biologen dürfte dies nicht der Fall sein, sonst gäbe es Forschungsarbeiten in vorbenannter Richtung.“ Mit dieser Hypothese könnte das Wachstum von Flechten auch in Abwesenheit von Licht (Arktis) erklärt werden. Und sie könnte eine Erklärung bieten, warum sich seit 2-3 Jahren Flechten explosionsartig vermehren (auf Bäumen, Mauern, Zäunen, Dächern, Ziegeln). Vielleicht stimulieren die neuerdings emittierten elektromagnetische Felder (UMTS allein oder in Kombination mit bereits vorhandenen Frequenzen) das Wachstum der Flechten besonders.
Volkrodt beschäftigte sich auch mit den Auswirkungen der EMF auf das Wassermolekül.

Er kannte auch die gesundheitlichen Beschwerden und Erkrankungen der Techniker und Monteure, die Funksender errichteten und in Betrieb nahmen.

Nachdem die Lichtwellenleitertechnik erfunden worden war, sprachen alle Fakten für einen schnellstmöglichen Umstieg der Nachrichtenübertragung auf Kabel. Volkrodt erhoffte 1987 Folgendes:
„Spätere Geschichtsschreiber werden über die Hochfrequenzmisere in der Zeit von etwa 1975 bis 1990 von einem kleinen, zeitlich begrenzten „Technischen Störfall“ sprechen. Er konnte dank der Einführung der Lichtwellenleitertechnik schnell und konsequent beseitigt werden.“

Noch läuft der Störfall und zerstört täglich Menschen, Tiere und Pflanzen.

Ein 40- jähriger, ehemaliger Techniker, der für mehrere Jahre mit UMTS-Sendern gearbeitet hatte, schrieb im Juni 2007 an die Bamberger Ärzteinitiative:

„Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass sich mein Gesundheitszustand noch weiter verschlechtert hat. Der Nacken ist fast immer bretthart, ich habe Hirnkrämpfe, Gleichgewichts- und Geh-störungen und kann nur noch am Stock gehen, wohlgemerkt mit 40 Jahren. Ein Rentenantrag läuft.

Ich kann in München fast keine Orte mehr besuchen. Das Strassenfest auf der Leopoldstrasse ist tabu, ebenso das Tollwood im Olympiapark, Chinaturm, Marienplatz, Stachus und der Haupt-bahnhof. In Österreich, der Schweiz und am Bodensee ist es besser, aber auch nur fernab von den Städten.
Leider habe ich keine Kraft mehr und kein Geld mehr zum Umziehen.

Im Bereich der Schellingstrasse, Amalienstrasse und der Türkenstrasse in München kann ich selbst mit Krücken nicht mehr gehen. Univiertel, WLANs an jeder Ecke.
Ebenso in allen Saturn- und Mediamärkten in München und Nürnberg. Da gibt es RFIDs und WLANs bis zum Abwinken.
Um mich herum sterben die Leute wie die Fliegen. Rückenmarkstumore, MS, schwere Allergien. Keiner älter wie 60.

Gehen Sie einmal in Deutschland hinaus in die Städte. Immen mehr Menschen schlurfen mit den Füßen über den Boden, oder humpeln.
Ich habe resigniert und hoffe auf einen Lottogewinn, um mich in die Wälder abzuseilen.
Ich möchte mit den Mobilfunkern auch nichts mehr zu tun haben.“

Ein damals 41- jähriger Techniker hatte sich im Jahr 1998 an Ministerpräsident Stoiber ge-wandt und keine Hilfe erhalten. Er wurde im Alter von 43 Jahren in den Vorruhestand geschickt.

„Ich möchte Sie weiterhin darauf hinweisen, dass ich seit Juli 1995 vermutlich durch Mobilfunk (Handytelefonat) so weit gesundheitlich geschädigt bin, dass ein weiteres Arbeiten in meinem Berufszweig mir zur Zeit nicht mehr möglich ist. Meine Krankheitssymptome sind folgender Art:

1) Tägliche Missempfindungen in der linken Kopf- u. Schläfenseite (mit dem Gefühl, als wenn die li. Gehirnhälfte anders strukuriert ist, als die re. Gehirnhälfte)
2) Vergrößerung der linken Brustmuskulatur mit damit verbundenen Schmerzen
3) Taubheitsgefühl im linken Armbereich bis zu den Fingerspitzen
4) Das Auftreten eines pos. Rheumafaktors mit neg. Auswirkungen auf das Herz- u. Kreislaufgeschehen
Schon ein Aufenthalt vor Mobilfunkantennen in einem Abstand bis zu 200 Meter, führt bei mir zu einer sofortigen intensiven Verstärkung meiner Krankheitssymptome.
Durch mehrfache Überlappung in unserem Stadtgebiet, ist für mich ein Aufenthalt an mehreren Plätzen unserer Stadt nur noch mit Schmerzen und Unwohlsein verbunden.
Ein ehemaliger Telekomkollege, mit dem gleichen aber schon weiter fortgeschrittenen Krankheitsbild, ist seit einem Jahr im Vorruhestand. Er kann meine Angaben nur zu gut bestätigen.
Es ist in der Ärzteschaft sowie meinem Arbeitgeber bekannt, dass mein Krankheitsbild prozentual zu den Funkteilnehmern zunimmt!
Auch die Allianzversicherung äußerte sich sehr sensibel zu diesem Thema. Dieser Bericht wurde vor 2 Wochen im ZDF ausgestrahlt.“

Bitte weisen sie die Gesundheitsämter an, vor Ort tätig zu werden. Wahrscheinlich kennen die Ärzte der Gesundheitsämter, sowie die übrigen Ärzte, gar nicht die Aussagen im General Approach der ICNIRP von 2002, die Untersuchungen der Betroffenen erfordern.

Seite 541:„…In determining whether an adverse effect is present in a person, it is useful to consider the different ways data have been obtained.
Results of tests (e.g., chemical analysis of blood) may be read off an instrument.
Signs are effects that may be observed by a physician or other examiner, e.g., a rash or swelling. Symptoms are effects that only the exposed subject experiences, e.g., pain, nausea, or fatigue.
A diagnosis of disease is normally based on an agreed specific combination of such endpoints.
…The exposure guidelines developed by ICNIRP are intended to protect against the adverse health effects of NIR exposure. Because adverse consequences of NIR exposure can vary across the entire range from trivial to life threatening, a balanced judgement is required before deciding on exposure guidance.”

Es wird darin zugestanden, dass manche Menschen besonders stark reagieren und dass es bei gleichzeitigem Vorhandensein weiterer Noxen zu Synergismen kommen kann.

Seite 546: “People being protected
Different groups in a population may have differences in their ability to tolerate a particular NIR exposure. For example, children, the elderly, and some chronically ill people might have a lower tolerance for one or more forms of NIR exposure than the rest of the population. Under such circumstances, it may be useful or necessary to develop separate guideline levels for different groups within the general population, but it may be more effective to adjust the guidelines for the general population to include such groups.
Some guidelines may still not provide adequate protection for certain sensitive individuals nor for normal individuals exposed concomitantly to other agents, which may exacerbate the effect of the NIR exposure, an example being individuals with photosensitivity.
Where such situations have been identified, appropriate specific advice should be developed-within the context of scientific knowledge.”

Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit von Untersuchungen, Stellen von Diagnosen und Abhilfemassnahmen.

Bitte helfen sie jetzt: in Helmstadt, Haarbach und Haibach, in Aschaffenburg, Bamberg, Burgheim, Bischofsmais, Bad Birnbach, Bad Füssing, Biburg, Erlangen, Fürth, Forchheim, Frensdorf, Geretsried, Hof, Hirschaid, Höhenrain, Hagenbüchach, Hallstadt, Icking, Kirchheim, Kempten, Kronach, Kulmbach, Lichtenfels, Langensendelbach, München, Münchberg, Michelau, Memmelsdorf, Nürnberg, Naila, Nördlingen, Nordhalben, Olching, Oberstdorf und Oberammer-gau, Peiting, Passau, Pödeldorf, Reichelsdorf, Reundorf, Rennertshofen, Regen, Rimbach, Selbitz, Stammbach, Stadelhofen, Stegaurach, Stadtsteinach, Schauenstein, Schwarzenbach, Schweinfurt, Schäftlarn-Ebenhausen, Uffing, Unterammergau, Walsdorf, Wirsberg, Weilers-bach, Wörth/Donau, Wolfratshausen u.a.

i.V. Dr. med. C. Waldmann-Selsam

Zitiert aus: RICHTLINIEN FÜR DIE BEGRENZUNG DER EXPOSITION DURCH ZEITLICH VERÄNDERLICHE ELEKTRISCHE, MAGNETISCHE UND ELEKTRO-MAGNETISCHE FELDER (BIS 300 GHz) International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection*† Übersetzung aus dem Englischen von Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und Bundesamt für Strahlenschutz Guidelines for limiting exposure to time-varying electric, magnetic, and electromagnetic fields (up to 300 GHz),
Health Physics 74 (4): 494-522; 1998.
GENERAL APPROACH TO PROTECTION AGAINST NON-IONIZING RADIATION International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection*, Health Physics 82 (4): 540-548; 2002.


Dieses Schreiben ging in Kopie an das Gesundheitsamt Würzburg, Regierung von Unterfranken, Staatsminister Miller, Bundesamt für Strahlenschutz, Bundesärztekammer, Landesärztekammer, Strahlenschutzkommission.