Baubiologie und Oekologie

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Bayreuth, 19.11.2017

 

9. Mobilfunksymposium in Mainz mit Open Space Konferenz

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9. Mobilfunksymposium in Mainz mit Open Space Konferenz
10.03.2010 - Die BUND Landesverbände Rheinland-Pfalz und Hessen laden zusammen mit dem Verband Baubiologie (VB) am Do, 13.05.2010 (Christi Himmelfahrt) zum Mobilfunksymposium nach Mainz ein.

Bewusst werden in diesem Jahr mit dem Programm neue Wege beschritten. Ging es in den ersten 8 Symposien meist um Einzelthemen aus den Bereichen Medizin, Recht und Technik, so rückt 2010 der ganzheitliche Ansatz in den Vordergrund.

Daher lautet das Schwerpunktthema 2010 auch „Ganzheitlich Denken - ganzheitlich handeln“.

Der ganzheitliche Ansatz wird dabei aus 2 unterschiedlichen Perspektiven betrachtet: Einerseits geht es um die Berücksichtigung von Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Umweltfaktoren, andererseits kann der ganzheitliche Ansatz auch im Sinne des Lernens von anderen Disziplinen in der Umweltdiskussion und die Integration der dort gesammelten Erfahrungen und entwickelten Konzepte in die Mobilfunkdebatte verstanden werden.

Prof. Dr. Kerstin Giering vom Umweltcampus Birkenfeld wird die Brücke zwischen der schon viele Jahrzehnte länger laufenden Lärmdebatte und dem Mobilfunk bauen, indem sie in ihrem Vortrag auf die Frage: „Was kann der Mobilfunk von der Lärmaktionsplanung lernen?“ eingeht und so für die Funkwellenproblematik neue Lösungsansätze aufzeigt.

Dr. von Klitzing wird diesmal in seinem Vortrag den Fokus nicht alleine auf Mobilfunk ausrichten, sondern zum „Ganzheitlichen Ansatz in der Umweltmedizin“ referieren. Ein bekannter und geschätzter Referent, diesmal aus einem in der Öffentlichkeit wenig bekannten Blickwinkel, der aber immer schon für sein Wirken von großer Bedeutung war. Hier gibt es Neues zu entdecken.

Die Debatte um das Für und Wider der Energiesparlampen wird derzeit auf vielen Ebenen intensiv geführt. Gerade an diesem Leuchtmitteltyp kann hervorragend aufgezeigt werden, was ein ganzheitlicher Ansatz eigentlich bedeutet.

Die beiden Baubiologen Wolfgang Maes und Helmut Merkel haben hier in 2009 intensive Messungen und Untersuchungen angestellt, mit zum Teil verblüffenden und bisher wenig bekannten Ergebnissen. Dipl.-Ing. Helmut Merkel wird diese vorstellen und mit Praxisversuchen untermauern. Ein Vortag der neue Perspektiven aufzeigt und zum Nachdenken mahnt.

Nun liegen sie endlich vor, die Ergebnisse der BUND Studie Dosis und Wirkung. Nachdem rund 350 Wohnungen untersucht und die dazugehörigen Fragebögen ausgewertet wurden ist es Zeit Bilanz zu ziehen. Der Mediziner Dr. Germann und Dipl.-Ing. (FH) Friedbert Lohner vom BUND Landesverband Rheinland-Pfalz werden die Studie erstmals der Öffentlichkeit vorstellen, eine Premiere sozusagen.

Das Programm für den Nachmittag verdeutlicht einmal mehr den einmaligen und besonderen Charakter dieses 9. Mobilfunksymposiums am Christi Himmelfahrtstag 2010.

Der BUND veranstaltet die erste europaweite Open Space Konferenz zum Thema Mobilfunk mit dem provokanten Thema: „Mobilfunkinitiativen Quo Vadis, gibt es Wege aus der Krise?“

Das hat es bisher so noch nicht gegeben. Erstmals wird hier der Versuch unternommen mit dieser im industriellen Managementbereich so erfolgreichen Konferenzmethode, das Thema Mobilfunk einer Lösung näher zu bringen und Aspekte der Hoffnung in den oft vor Ort festgefahrenen Situationen aufzuzeigen. Am Ende wird ein Maßnahmenplan stehen, der als Richtschnur für die Arbeit in den nächsten Jahren dienen soll.

Weitere Infos und Anmeldung unter

http://www.bund-rlp.de/themen_projekte/elektrosmog/mobilfunksymposien/9_mobilfunksymposium/