Baubiologie und Oekologie

Gesundes Bauen und Wohnen

Bayreuth, 14.12.2017
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Frage und Antwort:
Was tun, wenn Lehmputze sanden?

Antwort:

Die Verwendung naturreiner Stoffe ohne chemischer Zusätze, sehr gute Sandqualität und das richtige Mischungsverhältnis von Sand und Ton sind wichtige Voraussetzungen für gelungene Lehmputze.

Die geputzten Oberflächen müssen mit der Glättkelle gut verdichtet werden. Mit einem Kokosbesen wird der Putz vor dem vollständigen Austrocknen intensiv gekehrt, um die Feinbestandteile zu entfernen.

Eine härtere Oberfläche wird durch Spritzen mit verdünntem Kaliwasserglas mittels Spritzpistole erreicht. Als Kantenschutz lassen sich dünne sichtbare Holzkantleisten verwenden.

Das Absanden lässt sich zudem durch Streichen einer farblosen Kaseingrundierung vermeiden. Der dünne Kaseinleim bindet den Sand und härtet die Oberfläche. Die günstigen Eigenschaften des Lehmputzes werden dadurch nicht beeinträchtigt.

Alternativ zur Kaseinfarbe kann Canauba Wachs, z.B. der Fa. Holzweg verwendet werden. Der ein- bis zweimalige verdünnte Anstrich ist recht günstig im Verbrauch. [Aktualisierung: Die Fa. Holzweg wurde zwischenzeitlich von Ecotec Naturfarben GmbH www.volvox.de übernommen.]


 
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Aktualisiert: 23.11.2012