Baubiologie und Oekologie

Gesundes Bauen und Wohnen

Bayreuth, 24.10.2017



Baulicher Holzschutz ohne Chemie

Holz aus der Region Die Immissionen von chemischem Holzschutz sind für die Bewohner in Innenräumen gesundheitlich bedenklich. Wenn die folgenden Arbeitsschritte fachmännisch ausgeführt werden, ist chemischer Holzschutz jedoch vollkommen entbehrlich. Bauholz unter 20% Holzfeuchte kann als "trocken" bezeichnet werden.


Vorauswahl im Wald

Es wird nur gesundes, gerade gewachsenes Holz ausgesucht.

Nur im Winter ist der richtige Einschlag-Zeitraum

Im Winter ist die Nährstoffzufuhr in den Stamm unterbrochen. Holzschädlinge finden somit keine Nahrung. Der optimale Fällzeitraum liegt je Holzart zwischen Januar und März.

Sachgemäße Lagerung im Wald

Das geschlagende Holz wird - möglichst von Hand - entrindet und auf Luftpoltern zwischengelagert.

Einschnitt im Sägewerk je nach Holzart von Anfang April bis Juni

Das Holz wird zu Brettern oder Kantholz geschnitten.

Lufttrocknung auf dem Lagerplatz

Nadelholz sollte ein bis zwei Jahre trocknen, Laubholz sogar vier bis acht Jahre.

Konstruktiver Holzschutz bei der baulichen Verwendung

Linkempfehlung Glossar Holzbau

Baubiologie Regional Glossar Holzbau und Holztechnik