In den meisten
Haushalten fließt Trinkwasser ökologisch unsinnigerweise die Toilette hinunter. Es liegt
daher nahe, über eine Regenwassernutzungsanlage im eigenen Haus nachzudenken.
Doch gleich stellt sich die Frage: Lohnt sich denn der ganze Aufwand überhaupt ?
Bei Ansatz der zur Zeit gültigen Wasserpreise bleibt ökonomisch betrachtet derzeit nur ein
"nein" übrig.
Gottseidank aber werden nicht alle ökologischen Entscheidungen mit dem Geldbeutel
betroffen. Und niemand glaubt ernsthaft, dass die Wasserpreise stabil bleiben...
Die Gesamtherstellkosten dieser Anlage betrugen 3.000 EUR. Von der
örtlichen Kommune wurden 250 EUR Zuschuss gewährt. Da hier ein hohes Maß an
Eigenleistungen vorlag, liegen diese Kosten am untersten Limit. Ein Bauherr, der alle
Installationsarbeiten fremd vergibt, muss mindesten von einem Betrag von 5.000 EUR
ausgehen.
Es sei geraten, auf jeden Fall einen detaillierten Kostenvoranschlag machen zu lassen und
eine Komplett-Leistungsvergabe anzustreben, da ansonsten Schnittstellenprobleme zwischen
den auszuführenden Gewerken auftreten können.
Gesetzliche Vorschriften
Nach DIN 1986 ist eine strikte Trennung der Trinkwasser- und
Regenwassersysteme vorzunehmen.
An den Entnahmestellen des Regenwassers ist ein Aufkleber
"Kein Trinkwasser" anzubringen.
Der Betrieb einer Regenwasseranlage ist der örtlichen Kommune
zu melden