Pellets sind ein sehr interessanter
Brennstoff in Bezug auf die Umweltbelastung und den Preis. Heizen mit Holz wird generell
als CO2-neutral eingestuft, da bei der Verbrennung nur jene Menge an CO2 erzeugt wird, die
das Holz während des Wachstums aufnimmt.
Deshalb wird natürlich auch die Verbrennung von Pellets CO2-neutral
eingestuft! Holz-Pellets werden aus reinem Holz hergestellt. Bei der Herstellung werden
keine Bindemittel verwendet. Die Pellets besitzen kaum Restfeuchte und zeichnen sich durch
eine hohe Wärmeausbeute aus. Bei der Verbrennung bleibt nur ein äußerst geringer
Ascheanteil zurück.
Die Technik
Eine Förderschnecke oder eine Absaugung transportiert die Pellets
bedarfsabhängig vom Lager in den Brenner (auch bei weit entfernten Lagerräumen und
schwierigen Raumverhältnissen möglich). Dort verbrennen die Pellets CO2 neutral
und fast schwefelfrei.
Die Bestandteile der Technik sind: Vollautomatische
Reinigungseinrichtung
Integrierte Rücklaufanhebung ohne
Umwälzpumpe und ohne Mischventil (kein Stromverbrauch)
Automatische Aschekompression -
Entleerung der Aschenbox je nach Nennleistung 1-3 x pro Heizperiode
Elektrische Zündung
Automatische Brennstoffzufuhr aus dem
Jahresvorratslagerraum mit bewährter Schneckenfördertechnik
geringer Stromverbrauch
Dreizug-Kesseltechnik. Geeignet für
alle Niedertemperaturheizsysteme (z.B. Boden, Wand, Radiatoren und
Heizschlangenkachelöfen)
Problemloser Warmwasserbetrieb im
Sommer mit oder ohne Solaranlage
Leistungsbereiche der Heizung
3-10 kW
5-15 kW
7-20 kW
9-25 kW
11-32 kW
Der Einbau ins Haus
Die Pellets werden mittels Tankwagen angeliefert und in den
Lagerraum eingeblasen. Diese Tankwagen verfügen über einen Pumpschlauch mit max. 30 m
Länge. Der Pelletslagerraum (bzw. die Befüllkupplungen) soll daher max. 30 m von der
Hauszufahrt entfernt sein.
Wenn möglich, sollte der Pelletslagerraum an eine Außenmauer
angrenzen, da die Befüllstutzen von außen zugänglich sein müssen. Bei innenliegendem
Lagerraum müssen die Einblas- und Abluftrohre bis an die Außenmauer geführt werden.
(Achtung Bestimmungen des Brandschutzes beachten!) Der Heizraum sollte ebenfalls an
eine Außenmauer angrenzen, weil dadurch eine direkte Be- und Entlüftung des Heizraumes
möglich ist. Bei innenliegendem Heizraum muss ein Lüftungsrohr (mind. 200 cm² ) bis an
die Außenmauer geführt werden.
Wie groß muß der
Pellets-Lagerraum sein?
Grundsätzlich sollte der Pelletslagerraum länglich-rechteckig
sein, wobei die Raumbreite wenn möglich bis 2,0 m nicht übersteigen soll z. B.: 2 m x 3
m oder 1,8 m x 3,2 m etc. Je schmäler der Raum ist, desto weniger "Leerraum"
bleibt.
Die Größe des benötigten Lagerraumes hängt von der
Gebäudeheizlast ab, sollte jedoch so groß gewählt werden, dass eine
Jahresbrennstoffmenge (= ca. 5.000 bis 6.000 kg für ein Einfamilienhaus bis 150 cm²)
eingelagert werden kann. Berücksichtigt man das nicht nutzbare Raumvolumen, so ergibt
sich folgende Faustregel: pro 1 kW Heizlast = 0,9 ccm³ Lagerraum (incl. Leerraum)
Ausfuehrliche Informationen mit
zahlreichen Detailzeichnungen finden Sie auf der Webseite von Horst Ebitsch
www.ebitsch-solartechnik.de
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