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Begriff und Erläuterung
Zellkollaps

Durch kollabierende Zellen stark verformtes und im Extremfall durch Bildung breiter, wabenförmiger Innenrisse wertlos gewordenes Holz, häufig kenntlich an unregelmäßig eingefallenen, bisweilen waschbrettartiger Oberfläche und erheblichen Querschnittsverzerrungen. Als Hauptursache werden extreme kapillare Zugkräfte des flüssigen Wassers angenommen, die bei zu scharfer Trocknung des noch nassen Holzes (über Fasersättigung) auftreten. Kollapsgefährdet sind vor allem bestimmte Laubhölzer (z.B. Eiche, Buche, Eukalyptus, Hickory und zahlreiche Tropenhölzer).

 
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Aktualisiert: 26.03.2005