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		<title>Gesundes Bauen und Wohnen - Blogs</title>
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		<description>Ein Diskussionsforum für gesundes Bauen und Wohnen</description>
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		<lastBuildDate>Thu, 17 May 2012 09:31:35 GMT</lastBuildDate>
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			<title>Gesundes Bauen und Wohnen - Blogs</title>
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		<item>
			<title>Glasschaumschotter</title>
			<link>http://www.baubiologie-regional.de/forum_vb1/blog.php?b=16</link>
			<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 16:36:15 GMT</pubDate>
			<description>---Zitat von batke--- 
Der Hersteller foamglas bietet Glasschaum auch als Platten an. Dies garantiert eine konstate Materialbeschaffenheit. 
Es ist...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore"><div class="bbcode_container">
	<div class="bbcode_quote">
		<div class="quote_container">
			<div class="bbcode_quote_container"></div>
			
				<div class="bbcode_postedby">
					<img src="images/misc/quote_icon.png" alt="Zitat" /> Zitat von <strong>batke</strong>
					<a href="showthread.php?p=208#post208" rel="nofollow"><img class="inlineimg" src="images/buttons/viewpost-right.png" alt="Beitrag anzeigen" /></a>
				</div>
				<div class="message">Der Hersteller foamglas bietet Glasschaum auch als Platten an. Dies garantiert eine konstate Materialbeschaffenheit.<br />
Es ist wasserundurchlässig und druckfest mit Zertifikat von natureplus.<br />
Aufgrund der Bestandteile (Sand, Dolomit, Kalk, ohne Bindemittel) und der Herstellung ist Foamglas baubiologisch. Dafür gibt es eine Umweltproduktdeklaration.<br />
Aufgrund dieser Eigenschaften wird das Produkt als Radonschutz angeboten.<br />
Für den Aussenbereich gut einzusetzen.<br />
Näheres: <a href="http://www.foamglas.de" target="_blank">www.foamglas.de</a><br />
Dipl.Ing. Hochbau Batke Claudia<br />
<a href="http://www.gesundschlafen.net" target="_blank">www.gesundschlafen.net</a></div>
			
		</div>
	</div>
</div> </blockquote>

 ]]></content:encoded>
			<dc:creator>batke</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Lehmputz-Probleme gelöst</title>
			<link>http://www.baubiologie-regional.de/forum_vb1/blog.php?b=12</link>
			<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 20:31:53 GMT</pubDate>
			<description>Einen schönen guten Abend! 
 
Nachdem wir am vergangenen Wochenende aus einem wohlverdienten Ostsee-Urlaub zurückgekehrt sind, war ich in den letzten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Einen schönen guten Abend!<br />
<br />
Nachdem wir am vergangenen Wochenende aus einem wohlverdienten Ostsee-Urlaub zurückgekehrt sind, war ich in den letzten Tagen wieder fleißig im künftigen Arbeitszimmer zugange, um dort endlich den Lehmputz zu Ende zu bringen.<br />
<br />
Dem in einem früheren Blog-Eintrag bereits geschilderten Brösel-Problem beim Lehmfeinputz bin ich schließlich zu Leibe gerückt, indem ich einen Teil der betroffenen Wandflächen (dort, wo sich Lichtschalter und Steckdosen befinden, rund um die Zimmertür etc.) nun doch vorsichtshalber nochmal neu verputzt habe. Den übrigen Teil der Wandflächen (die nämlich, die nachher ohnehin mit Regalen zugebaut und insofern weniger &quot;gefährdet&quot; sein werden) habe ich großzügig mit einer Bierlasur (BIO-Bier - das hab ich mir nicht nehmen lassen! *lach*) behandelt, was die Oberfläche recht gut verfestigt hat.<br />
<br />
Warum der Feinputz indes so sandete, haben wir nicht wirklich herausfinden können ... Zumal er kurioserweise probeweise und nur sehr flüchtig, ohne irgendwelche &quot;Verdichtungsmaßnahmen&quot;, auf eine (ungrundierte) alte Rigipsplatte aufgebracht bombenfest ist - auf mehreren Zentimetern Strohlehm als Unterputz hab ich ihn hingegen partout nicht dazu bringen können, <i>nicht</i> zu sanden.<br />
<br />
Nun ja, und wenn es uns auch ganz schön aufgehalten hat - zu einem war's wenigstens gut: ich hab mich erneut sehr intensiv mit dem Baustoff Lehm auseinandergesetzt, hab viel herumexperimentiert und wieder einiges dazugelernt.<br />
<br />
Hier nun noch zwei kleine Appetithäppchen - das frisch verputzte Zimmer in Gänze gibt's dann in Kürze zu sehen, wenn ich ganz fertig bin und das Baustellenchaos beseitigt ist ;):<br />
<br />
<img src="http://www.schoenferberei.de/cms/images/stories/bautagebuch/lehm_arbeitszi_detail2.jpg" border="0" alt="" /><br />
<br />
<br />
<img src="http://www.schoenferberei.de/cms/images/stories/bautagebuch/lehm_arbeitszi_detail1.jpg" border="0" alt="" /><br />
<br />
(Von dieser grandios schönen Porzellan-Schalterserie haben wir übrigens noch einiges übrig, auch Steckdosen - falls Du interessiert bist, kannst Du mir sehr gerne eine Mail an bautagebuch [ät] schoenferberei.de schreiben!)<br />
<br />
Gute Nacht!<br />
Sandra<br />
<br />
<img src="http:///www.schoenferberei.de/images/stories/bautagebuch/lehm_arbeitszi_detail2.jpg" border="0" alt="" /></blockquote>

 ]]></content:encoded>
			<dc:creator>Schönferberin</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Neues von der Baustelle: ein Bad bekommt seine Tür</title>
			<link>http://www.baubiologie-regional.de/forum_vb1/blog.php?b=8</link>
			<pubDate>Thu, 01 May 2008 16:47:25 GMT</pubDate>
			<description>Hallo zusammen, 
 
nachdem in den letzten Wochen soviel anderes anstand, dass wir auf der Baustelle kaum weitergekommen sind, hat sich jetzt endlich...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Hallo zusammen,<br />
<br />
nachdem in den letzten Wochen soviel anderes anstand, dass wir auf der Baustelle kaum weitergekommen sind, hat sich jetzt endlich mal wieder etwas getan:<br />
<br />
Gestern kam &quot;unser&quot; Schreiner vorbei, um die hohen Fußleisten (die sogenannte Lamperie oder Lambris) zu bringen, die Markus vor Kurzem mit ihm zusammen in seiner Werkstatt angefertigt hatte ... Und bei der Gelegenheit haben die beiden gleich die Blockzarge für unser kleines Dachgeschoss-Bad montiert.<br />
<br />
So sah es zuvor aus - der Wanddurchbruch, der für den neuen Raum geschaffen worden war:<br />
<br />
<img src="http://www.schoenferberei.de/cms/images/stories/bautagebuch/tuereinbau_nachtbad1.jpg" border="0" alt="" /><br />
<br />
<br />
Passend zu der sichtbaren Balkendecke zum Spitzboden hin (wo ein gemütliches Schlaf-Nest entstehen wird), haben wir für die Blockzarge Eichenholz gewählt.<br />
<br />
<br />
Hier passt Artur, der Schreiner, die Zarge (noch in Einzelteilen) in die Maueröffnung ein:<br />
<br />
<img src="http://www.schoenferberei.de/cms/images/stories/bautagebuch/tuereinbau_nachtbad2.jpg" border="0" alt="" /><br />
<br />
<br />
Die drei einzelnen Teile der Blockzarge wurden dann mit Flachdübeln und Schrauben miteinander verbunden.<br />
Nach dem anschließenden Einsetzen der Zarge in die Öffnung haben Markus und Artur die Seitenteile mit speziell angefertigten Stahlwinkeln an den Wänden befestigt und zusätzlich unten in die Deckenbalken verschraubt. Hält bombenfest!<br />
<br />
<br />
Und ... tata! - Das Bad hat seine Tür!<br />
<br />
<img src="http://www.schoenferberei.de/cms/images/stories/bautagebuch/tuereinbau_nachtbad3.jpg" border="0" alt="" /><br />
<br />
<br />
(Das Türblatt ist übrigens ein altes, aufgearbeitetes, das einer schönen, mehrere hundert Jahre alten Mühle aus dem Marburger Raum entstammt.)<br />
<br />
<br />
Mal wieder hat ein kleines Puzzlesteinchen seinen Platz gefunden ... und das Gesamtbild wächst ... :-)<br />
<br />
<br />
Lasst es Euch gut gehen!<br />
<br />
Herzliche Grüße,<br />
Sandra</blockquote>

 ]]></content:encoded>
			<dc:creator>Schönferberin</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.baubiologie-regional.de/forum_vb1/blog.php?b=8</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Unsere ökologische Innendämmung - mit Zelluloseflocken</title>
			<link>http://www.baubiologie-regional.de/forum_vb1/blog.php?b=7</link>
			<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 21:27:11 GMT</pubDate>
			<description>Einen schönen guten Abend, 
 
wie versprochen kommt hier der Bericht zur Dämmung unseres Hauses, die wir bereits vor einiger Zeit vorgenommen haben:...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Einen schönen guten Abend,<br />
<br />
wie versprochen kommt hier der Bericht zur Dämmung unseres Hauses, die wir bereits vor einiger Zeit vorgenommen haben:<br />
<br />
Wie ich bereits in einem vorherigen Beitrag kurz anriss, haben wir uns, um die charakteristische Fassade des historischen Gebäudes zu erhalten, für eine <b>Innendämmung</b> des Gebäudes entschieden.<br />
<br />
Es war uns dabei wichtig, ein Dämmmaterial zu verwenden, dessen Herstellung möglichst energie- und ressourcensparsam ist, und das auch bei einer eventuellen späteren Entsorgung Umwelt und Nachfolgegenerationen nicht groß zur Last fallen wird.<br />
<br />
Unsere Wahl fiel auf Zelluloseflocken, die nicht nur unseren ideellen Vorgaben bestens entsprechen, sondern auch eines der kostengünstigsten ökologischen Dämmmaterialien sind.<br />
Ein weiterer großer Vorteil dieses Einblasdämmstoffs gegenüber Plattendämmstoffen ist es zudem, dass die gesamte Dämmschicht dicht geschlossen an allen Außenbauteilen anliegt. Dies ist für einen einwandfreien Feuchtetransport essentiell.<br />
<br />
Zelluloseflocken sind im Grunde nichts anderes als fein vermahlenes Altpapier; aus Gründen des Brandschutzes wird weiterhin lediglich Borsalz zugesetzt.<br />
Sowohl die Isolierwirkung als auch die Schallschutzeigenschaften sind sehr gut; Zelluloseflocken haben außerdem eine hohe Wärmespeicherkapazität und sind diffusionsoffen.<br />
<br />
So schauen die Flocken aus:<br />
<br />
<img src="http://www.schoenferberei.de/cms/images/stories/bautagebuch/zelluloseflocken.jpg" border="0" alt="" /><br />
<br />
<br />
Und so sind wir bei der Dämmung der Wände vorgegangen:<br />
<br />
Nach dem vollständigen Abschlagen des alten Putzes (der großflächig lose war) wurde eine 1 bis 2cm dicke neue <b>Kalkzementputzschicht</b> aufgebracht. Dies diente dazu, eine geschlossene kapillarleitende Schicht auf dem Mauerwerk zu bilden und eventuelle Luftverbindugen nach außen abzudichten.<br />
Wir haben hierfür größtenteils eine Fertigmischnung verwendet, die wir durch Zugabe von Sand &quot;gestreckt&quot; haben, um eine möglichst diffusionsoffene Schicht zu erhalten. Noch besser ist allerdings ein mit einer Mischmaschine selbst gemischer Putz nur aus gewaschenem Sand (&quot;Mainsand&quot;), Kalk und etwas Zement. (Beim Mischungsverhältnis muss man etwas probieren ... hängt stark vom Sand ab: der Putz sollte beim Abbinden möglichst keine Risse bekommen. Wir haben meist recht gute Erfahrungen mit einem 6:2:1 Verhältnis gemacht.) <br />
<br />
Anschließend haben wir eine <b>Unterkonstruktion</b> aus teilweise Bohlenständern, teilweise Kanthölzern (für eine größere Stabilität im Bereich der Vorsatzfenster) an die Wände geschraubt und mit einer diffusionsoffenen gewebeverstärkten <b>Dampfbremse</b> überspannt.<br />
<br />
In die so entstandenen Hohlräume konnten dann die <b>Zelluloseflocken</b> eingeblasen werden.<br />
<br />
Auch bei der Dämmung des Daches sind wir ganz ähnlich vorgegangen und haben eine Zwischensparrendämmung mit Zelluloseflocken vorgenommen.<br />
<br />
Die Dämmstärke beträgt im Dachgeschoß (Wand und Decke) ca. 20cm, im OG zwischen 10 und 15cm. <br />
<br />
Auf die gesamte Dämmschicht der Wände haben wir weiterhin quer eine <b>Spalierlattung</b> aufgebracht.<br />
Sämtliche Installationen wurden zwischen diesen Latten untergebracht, so dass die Dampfbremse keinerlei Durchdringungen aufweist und insofern <b>keine Kältebrücken</b> existieren. Diese so gut es geht zu vermeiden, ist insbesondere bei solch relativ dicken Innendämmungen wichtig, da die Außenwand-Innentemperatur im Winter hier deutlich niedriger ist als bei dünneren Dämmungen und insofern eine höhere Befeuchtung entsteht. Kämen hier nun noch Kältebrücken, etwa in Form einer die Dämmung durchdringenden Steckdose, hinzu, würde an dieser Stelle verstärkt Kondenswasser entstehen. Das tränkt dann entweder die Dämmung, das Mauerwerk oder läuft aus der Steckdose raus - nichts davon will man wirklich haben! ;-)<br />
Wir haben deshalb die Dämmung auch im Bereich der Geschoßdecken durchgeführt und dicht mit der Dampfbremse abgeschlossen - eine mühselige aber wichtige Maßnahme!<br />
<br />
Die tragenden massiven Innenwände bekamen in den Ecken alle einen sogenannten <b>Dämmkeil</b>: die Dämmschicht der Außenwände ist hier etwa einen halben Meter weitergeführt worden, keilförmig auslaufend. So gibt es keine &quot;kalten Ecken&quot; in den Räumen. <br />
<br />
Auf den letzten Holzständer der Außenwanddämmung wird dazu einfach ein im gewünschten Winkel des Dämmkeils schräg zugeschnittenes Kantholz geschraubt. Ein zweites schräg geschnittenes Kantholz wird an der Stelle an die Innenwand geschraubt, bis zu der der Dämmkeil reichen soll.<br />
Über diese beiden Hölzer kann dann die Dampfbremse der Außenwanddämmung weitergeführt werden.<br />
<br />
(Die noch bessere, aber auch deutlich aufwändigere Alternative hierzu wäre ein vollständiges Trennen der Innenwände von den Außenwänden, auch bei tragenden, aussteifenden Wänden. Diese MÜSSEN natürlich statisch wieder punktuelle Verbindungen zur Außenwand bekommen. Überhaupt muss ein solches Unterfangen gründlich geplant und unbedingt von einem Statiker abgesegnet werden!)<br />
<br />
<br />
Ich habe mal eine Skizze des Aufbaus angefertigt:<br />
<br />
<img src="http://www.schoenferberei.de/cms/images/stories/bautagebuch/daemmkeil_skizze.jpg" border="0" alt="" /><br />
<br />
<br />
Und so sieht das Ganze &quot;live&quot; aus:<br />
<br />
<img src="http://www.schoenferberei.de/cms/images/stories/bautagebuch/daemmung2.jpg" border="0" alt="" /><br />
<br />
<br />
<br />
<br />
Derzeit noch nicht gedämmt ist das Treppenhaus. Hier ist - aus Platzgründen - lediglich eine 4cm dünne Dämmung aus Holzweichfaserplatten vorgesehen.<br />
<br />
<br />
Lasst es Euch gut gehen!<br />
<br />
Herzliche Grüße,<br />
Sandra</blockquote>

 ]]></content:encoded>
			<dc:creator>Schönferberin</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Fragen an die Lehmputz-Spezis</title>
			<link>http://www.baubiologie-regional.de/forum_vb1/blog.php?b=6</link>
			<pubDate>Thu, 20 Mar 2008 09:07:11 GMT</pubDate>
			<description>Einen schönen guten Morgen! 
 
Nachdem ich in den letzten Tagen recht fleißig auf unserer Baustelle zugange war, würde ich Euch ja eigentlich gerne...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">Einen schönen guten Morgen!<br />
<br />
Nachdem ich in den letzten Tagen recht fleißig auf unserer Baustelle zugange war, würde ich Euch ja eigentlich gerne ein Bildchen des durchaus schicken Ergebnisses zeigen: ein frisch mit Lehm verputztes Zimmer - Innenwände champagnerfarben, Außenwände ziegelrot und um die Fenster dann auch wieder <br />
&quot;champagner&quot;.<br />
<br />
Bloß: optisch schön, kann ich mit dem Ergebnis dennoch alles andere als zufrieden sein ... Der helle Feinputz sandet wie sonst was ... :-((<br />
Und mit &quot;sanden&quot; meine ich hier: man kann die ganze Putzschicht mit wenig Druck komplett bis auf den Unterputz runterreiben ...<br />
<br />
Das hab' ich in der Ausprägung definitiv noch nicht erlebt ...<br />
<br />
Jetzt bin ich nicht nur ein bisschen frustriert sondern vor allem auch etwas ratlos ...<br />
<br />
Mit den anderen Feinputzen des gleichen Lieferanten gab es nie Probleme, und weder bei der Verarbeitung noch beim Untergrund habe ich irgendwelche besonderen Experimente unternommen - woran könnte es also liegen, dass der Putz so bröselt? <br />
Und: versuch' ich jetzt zu retten, was zu retten ist, indem ich mit Wasserglas oder ähnlichem hantiere? Oder mach' ich's lieber gleich noch mal neu? Oder ...?<br />
<br />
Habt Ihr irgendwelche Ideen oder Tipps?<br />
<br />
Hoffnungsvolle Grüße,<br />
Sandra</blockquote>

 ]]></content:encoded>
			<dc:creator>Schönferberin</dc:creator>
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		</item>
		<item>
			<title>Einen wahren Schatz ...</title>
			<link>http://www.baubiologie-regional.de/forum_vb1/blog.php?b=5</link>
			<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 17:01:38 GMT</pubDate>
			<description>... haben wir gestern gehoben! :-) 
 
 
Hallo zusammen, 
 
gestern mittag rief mich Markus, mein Mann, von unterwegs an - und klang so richtig...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">... haben wir gestern gehoben! :-)<br />
<br />
<br />
Hallo zusammen,<br />
<br />
gestern mittag rief mich Markus, mein Mann, von unterwegs an - und klang so richtig aufgebracht! ;-)<br />
Er hatte nur zufällig im Vorbeigehen einen Blick in einen Baucontainer geworfen, der vor einem Frankfurter Jugendstil-Haus stand - aber diesem Blick konnten die schönen alten Zementfliesen nicht entgehen, die darin zwischen all dem Bauschutt lagen ... :eek:<br />
<br />
Na, die mussten natürlich unbedingt gerettet werden!<br />
<br />
Ich warf also schnell das nötige Berge-Werkzeug ins Auto und düste ab an den Ort des Verbrechens :cool:<br />
<br />
Gute vier Stunden haben wir uns dort mit Hacke, Schaufel und den bloßen Händen einmal quer durch den Container gegraben, sowohl die hereinbrechende Dunkelheit als auch den einsetzenden Regen ignorierend ...<br />
<br />
Die Ausbeute: mehrere Quadratmeter unbeschädigter, cremefarbener Achteckfliesen nebst der dazugehörigen blauen Einleger. (Von dem - leider auch reichlich vorhandenen - Bruch haben wir auch noch einiges eingepackt ... wird vielleicht mal ein Mosaik ... oder ... mal sehen ;-)<br />
<br />
Das sind die Schätzchen:<br />
(Leider kommen die Farben nicht so gut zur Geltung.)<br />
<br />
<img src="http://www.schoenferberei.de/cms/images/stories/bautagebuch/fliesenschatz1.jpg" border="0" alt="" /><br />
<br />
<br />
Und ein wahrer Schatz sind die für uns ganz besonders deshalb, weil wir schon seit einer ganzen Weile nach passenden, alten Fliesen für eine Sockelleiste zu den herrlichen Zementfliesen suchen, die wir in einem kleinen Badezimmer in unserem Dachgeschoss verlegen wollen. Die blauen Einleger nun passen haargenau! :-) Und da wir davon sehr viele unbeschädigt bergen konnten, wird auch die Menge in jedem Fall ausreichend sein ...<br />
<br />
Passen die nicht gut?!<br />
<br />
<img src="http://www.schoenferberei.de/cms/images/stories/bautagebuch/fliesenschatz2.jpg" border="0" alt="" /><br />
<br />
<br />
Ein Fall von Direkt-Recycling par excellence! ;-)<br />
<br />
Wir bauen ja generell leidenschaftlich gerne und so viel wie möglich &quot;second hand&quot; ...<br />
<br />
Im Fall von wirklich schon historischen Baustoffen, wie den etwa 100-jährigen Zementfliesen hier, geht es uns dabei natürlich auch einfach um die Ästhetik und den Erhalt dieser Handwerksgüter. Zudem fügen sie sich aufs Schönste in unser ebenso altes Haus ein - und keine neu gekaufte Fliese kann so wirken wie eine, auf der 100 Jahre Leben stattgefunden hat ...<br />
<br />
Aber auch ansonsten verwenden wir so viel wie möglich von dem, was andere für &quot;Müll&quot; halten mögen, was mitunter tatsächlich schon auf dem Müll gelandet war.<br />
<br />
Wir finden, dass eine mögliche Verwendung von solchen altbrauchbaren Materialien noch viel zu wenig berücksichtigt wird, wenn es um die Beurteilung ökologischer oder energetischer Aspekte des Bauens geht - dabei wirkt diese Verwendung quasi &quot;in zwei Richtungen&quot;: der Stoff, den ich wiederverwende, muss nicht entsorgt werden, und es muss nichts Neues hergestellt werden.<br />
In diesem Sinne halten wir ein, zum Beispiel, PVC-ummanteltes Kabel vom Schrott für die dennoch &quot;ökigste&quot; Variante: 0 Rohstoffeinsatz, 0 Energieeinsatz.<br />
<br />
<br />
Lass es Dir gut gehen!<br />
<br />
Bis bald,<br />
Sandra</blockquote>

 ]]></content:encoded>
			<dc:creator>Schönferberin</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.baubiologie-regional.de/forum_vb1/blog.php?b=5</guid>
		</item>
		<item>
			<title>Die ökologische Sanierung eines historischen Bahnhofs ...</title>
			<link>http://www.baubiologie-regional.de/forum_vb1/blog.php?b=4</link>
			<pubDate>Sun, 09 Mar 2008 22:07:10 GMT</pubDate>
			<description>... wird der Gegenstand dieses Bautagebuchs sein. 
 
Einen schönen guten Abend! :-) 
 
In den nächsten Wochen und Monaten werde ich hier davon...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="blogcontent restore">... wird der Gegenstand dieses Bautagebuchs sein.<br />
<br />
Einen schönen guten Abend! :-)<br />
<br />
In den nächsten Wochen und Monaten werde ich hier davon berichten, wie wir auf unserer Dauerbaustelle voran kommen ...<br />
<br />
&quot;Wir&quot; - das sind mein Mann, Markus, und ich. Und &quot;unsere Baustelle&quot; - das ist der im schönen, hessischen Lumdatal gelegene Dorfbahnhof, Baujahr 1901, den wir bewohnen - und der &quot;am Ende&quot; als ganzheitlich ökologisches Wohlfühl-Modellhaus nahe Niedrigenergiestandard dastehen soll. Besucher immer willkommen!<br />
<br />
So sieht er von außen aus:<br />
<br />
<img src="http://www.schoenferberei.de/cms/images/stories/bahnhof_vorne_2005.jpg" border="0" alt="" /><br />
<br />
<br />
Zum Zeitpunkt des Kaufs durch uns war das Gebäude gänzlich ungedämmt, größtenteils mit alten Einfachglasfenstern und einer Flüssiggasheizung ausgestattet. <br />
<br />
Das Haus war insgesamt in einem ziemlich desolaten Zustand, zumal, da ein Rohrbruch im Dachgeschoss das unbewohnte Gebäude regelrecht geflutet hatte. Eine ordentliche Austrocknung wurde anschließend nicht vorgenommen. Das Wasser hatte so fast zwei Jahre Zeit, seine Macht zu demonstrieren - die Deckenbalken auf einer Haushälfte waren in beiden Etagen so angefault, dass sie nicht mehr tragfähig waren. <br />
Viele der alten Holzböden mussten leider fast vollständig entfernt werden, ebenso zahlreiche nichttragende Innenwände, die in Holzständerbauweise ausgeführt waren.<br />
<br />
Derzeit bewohnen wir das Erdgeschoss und &quot;bebauen&quot; den ersten Stock und das Dachgeschoss.<br />
<br />
Um die charakteristische Fassade des historischen Gebäudes zu erhalten, wurde bereits eine Innendämmung vorgenommen: mit ökologischen Materialien und - soweit es die Bauphysik mit vertretbarem Aufwand zuließ - bis nahe Niedrigenergiestandard.<br />
Bei passender Gelegenheit werde ich hiervon in einem kleinen Rückblick noch näher berichten.<br />
<br />
Die alten Fenster konnten teilweise wiederaufgearbeitet werden und wurden dann durch ein von innen davorgesetztes, neues Isolierglasfenster ergänzt. Teilweise haben wir komplett neue Fenster nach dem Vorbild der Originale anfertigen lassen.<br />
<br />
Heizung und Warmwasser lassen wir uns mittlerweile in Kraft-Wärme-Kopplung von unserem &quot;Dachs&quot; - einem mit aus der Region bezogenem Rapsöl betriebenen Blockheizkraftwerk - bereiten.<br />
Bei der Installation der Anlage sind wir einige innovative Lösungswege gegangen - auch hierüber werde ich gelegentlich mal einen Rückblick verfassen.<br />
<br />
Im - noch fortschreitenden - Innenausbau wurden und werden konsequent ökologische und/oder direktrecycelte Materialien (z.B. aus Abrissen anderer Häuser oder im Gebrauchtstoffhandel erworben) verwendet. Alte aufgearbeitete Eichenbalken bilden beispielsweise nun eine sichtbare Balkendecke.<br />
Bis auf wenige Spezialkabel wurden ausschließlich Kabel vom Schrotthändler erworben und verlegt. Dadurch werden nicht nur Ressourcen geschont, sondern - im Fall der Kabel – zum Beispiel auch der Umwelt Schadstoffe, die bei der Herstellung und Verwertung von PVC anfallen, erspart. <br />
<br />
Als Innenputz kommt Strohlehm und farbiger Lehmfeinputz auf einer Holzspalierlattung mit aufgezogener Schilfrohrmatte zur Anwendung. Der Lehmputz wurde größtenteils aus der direkt im Ort befindlichen Sandgrube bezogen.<br />
<br />
Soweit der &quot;status quo&quot; - wie es weitergeht, in Kürze hier ;-)<br />
<br />
(Einiges mehr über den Bahnhof und unsere Pläne damit kann man auch bereits auf <a href="http://www.schoenferberei.de" target="_blank">unserer Website</a> nachlesen - gleich auf der Startseite auf &quot;Unser Modellhaus&quot; klicken.)<br />
<br />
Und übrigens: Fragen, Anregungen, Kommentare sind natürlich immer gerne gesehen! :-)<br />
<br />
Einen guten Start in die neue Woche wünscht<br />
Sandra</blockquote>

 ]]></content:encoded>
			<dc:creator>Schönferberin</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.baubiologie-regional.de/forum_vb1/blog.php?b=4</guid>
		</item>
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