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| Merkzettel |
Sie sehen hier alle Ihre gemerkten Fragen auf einen Blick
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| Frage und Antwort |
Aktion |
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Warum ist der Einbau einer Regenwassernutzungsanlage relativ komplex ?
Es sind mehrere Gewerke notwendig:
· Aushub - günstigerweise beim Neubau eines Haus durchzuführen
· Fundamentarbeiten für den Regenwasser-Schacht
· Installationsarbeiten: Verlegen der Rohre innen und aussen, Einbau des Hauswasser-werkes
· Elektrische Arbeiten: Installation einer Wasserstandsanzeige mit Aussenfühler
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Was bedeutet „u-Wert" (früher „k-Wert") ?
Der „u-Wert" ist der Wärmdurchgangskoeffizient ausgedrückt in W/m2K
Er gibt die Wärmemenge an, die durch 1 m2 eines Bauteiles hindurchfließt, wenn die Temperaturdifferenz der angrenzenden Luftschichten 1 K (Kelvin) beträgt. Je kleiner der u-Wert, desto besser die Dämmung eines Bauteiles.
Der u-Wert ist ein Laborwert, der auf trockene Baustoffe bezogen wird. Da aber Feuchtigkeit die Wärme gut leitet, ist die Dämmwirkung in hohem Maße vom Feuchtegehalt und dem Entfeuchtungsverhaltens des jeweiligen Baustoffes abhängig.
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Wie unterscheiden sich eine offene und geschlossene Bauweise ?
Bauweise ist ein bauplanungsrechtlicher Begriff. Hierzu gehören z.B. offene, geschlossene oder abweichende Bauweise (§ 9 Abs. 1 Nr. 2 Bau-GB, § 22 BauNVO). Die Bauweise wird durch den Bebauungsplan festgesetzt.
Die Bauweise kann auch Einfluss auf die Intensität von materiellen bauaufsichtlichen Anforderungen haben. So werden z.B. nach Art. 32 (3) BayBO für Wohngebäude geringer Höhe mit bis zu zwei Wohnungen in der offenen Bauweise geringere Anforderungen an die Ausführung von bestimmten Brandwänden (Abschlusswänden) gestellt.
Offene Bauweise bedeutet, daß die Gebäude mit seitlichem Grenzabstand (Bauwich) als Einzelhäuser, Doppelhäuser oder auch als Hausgruppen mit einer Länge von höchstens 50 m errichtet werden.
Geschlossene Bauweise: Im Bebauungsplan festgesetzte Bauweise, die vorschreibt, daß die Baukörper entlang einer Straßenfront zusammenzubauen sind.
[Quelle: www.glossar.de]
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Was ist zum Holzfenster mit Alu-Außenverkleidung aus baubiologischer Sicht zu sagen ?
Das Thema ist zwiespältig. Ökologisch betrachtet ist Alu aufgrund des hohen Energieverbrauchs bei der Herstellung negativ zu bewerten.
Es hat allerdings sehr gute Dämpfungswirkung gegen Mobilfunkstrahlung. Aus diesem Grund wäre es für außen zu akzeptieren. Im Innenbereich ist Massivholz zu empfehlen.
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Welche baubiologischen Alternativen bieten sich zum Abdichten der Fenster anstelle des Ausschäumens mit den üblichen Materialien an ?
Sie könnten die Fensterfugen mit Hanf- oder Flachslangfasern ausstopfen. Zusätzlich müssen die Fugen winddicht abgeklebt werden (Kompriband). Falls bautechnisch noch möglich, sollte ein Fensteranschlag gemauert werden.Das Ausstopfen ist sehr zeitaufwendig. Die Firma Natur&Lehm hat nach eigenen Aussagen eine Stopfmaschine entwickelt. (Infos von Herrn Rauch unter info@lehm.at anfordern.)
Weitere "Stopfprodukte" sind Jute und Kokosfasern.
Neben Stopfprodukten setzt sich die Isolierung mit Spritzkork mehr und mehr durch. Das Problem im kommerziellen Bauwesen war in diesem Zusammenhang oft die Gewährleistung, die von den ausführenden Gewerken nicht übernommen wurde, wenn ökologische Alternativen zum Ausschäumen angesprochen wurden.
Viele Fensterbauer berufen sich auf den Spritzkork von Auro. Zusammensetzung und Funktionalität stimmten bei diesem Produkt auf jeden Fall. [Stefan I. Akkulak im Forum www.baubiologie.de]
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Wie unterscheiden sich Baustoffe und Bauteile ?
Baustoffe werden hergestellt, um dauerhaft in bauliche Anlagen eingebaut zu werden. Es handelt sich dabei z.B. um natürliche oder künstliche Steine, Ziegel, Beton, Zement, Kalk, Holz, Stahl, Glas usw. (siehe A- und B-Baustoffe)
Bauteile sind aus Baustoffen hergestellte Bestandteile baulicher Anlagen wie z.B. Wände, Stützen, Decken, Böden, Treppen, Fenster, Türen, Treppengeländer sowie Fertigbauteile aus Stahl, Stahlbeton, Holz, Kunststoff. Dabei kommt es nicht darauf an, ob die Bauteile erst auf der Baustelle entstehen oder bereits fertig in der Fabrik fertiggestellt werden.
[Quelle: www.glossar.de]
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Wo kann man Informationsmaterial zum Energieaufwand für Herstellung und Transport von Baustoffen erhalten?
Informationen zu diesem Thema kann man beispielsweise erhalten bei:
- SIA 0123, ETH Zürich/(Eidgenössische Technische Hochschule Zürich,CH - 8092 Zürich, Switzerland; Tel.: +41 (0)1/632 11 11)
- Baustoffdaten-Ökoinventare, Uni Karlsruhe(76128 Karlsruhe, Tel.: (0721) 608-0), Uni Weimar/ (Geschwister-Scholl-Str. 8, 99421 Weimar, Tel.: 03643/58-0)
- Ökologische Bilanzierung von Baustoffen, Peter Eyerer, Hans-Wolf Reinhardt
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Ich möchte elektrische und magnetische Wechselfelder, elektrische und magnetische Gleichfelder und Hochfrequenzen messen. Geht das mit einem Messgerät?
Das Thema Elektrosmog kann in mehrere Teilbereiche untergliedert werden. Die Übersicht finden Sie auf der Seite: www.baubiologie-regional.de/messtechnik.php
Ein Gerät, welche das ganze Frequenzspektrum und dazu noch Magnetostatik und Elektrostatik misst, gibt es meines Erachtens noch nicht.
Ein Kombigerät für elektrische und magnetische Wechselfelder für Niederfrequenzmessung ist vorhanden. Die Hochfrequenz (HF) ist ein eigener und sehr komplizierter Messbereich, insbesondere die gepulste HF.
Für Magneto- und Elektrostatik benötigen Sie jeweils getrennte Messgeräte.
Auf folgender Seite finden Sie die Adressen von drei Messgeräteherstellern: http://www.baubiologie-regional.de/artikel_liste.php3. Bei diesen Firmen können Sie anrufen oder einen Katalog per Email bestellen.
Billiggeräte im Preis bis zu 200 Euro sind nicht zu empfehlen, da die Messergebnisse eher zufällig zustande kommen.
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Verursachen Photovoltaikanlagen Elektrosmog ?
Grundsätzlich muß diese Frage zunächst mit Ja beantwortet werden. Wie bei jeder Elektroinstallation und jedem elektrischen Gerät entstehen elektrische und magnetische Felder.
Elektrische Gleichfelder
Da die Solarmodule Gleichstrom erzeugen, besteht bei Lichteinfall zwischen der + und der - Leitung des Solargenerators ein elektrisches Gleichfeld. Diese beiden Leitungen sollten (auch aus Blitzschutzgründen) relativ nahe beieinander verlegt werden. Durch diese räumliche Nähe und der vorgeschriebenen Erdpotentialfreiheit ist das elektrische Gleichfeld nur sehr nahe an den Solarmodulen und den Gleichstromleitungen messbar. Elektrische Gleichfelder sind zudem elektrobiologisch erst ab einer sehr hohen Spannung bedenklich. Nach dem baubiologischen Standard gilt eine Luftelektrizität bis 500 V/m als schwache Anomalie.
Magnetische Gleichfelder
Das magnetische Gleichfeld schwankt bei einer Photovoltaikanlage mit der Sonneneinstrahlung. Als Installationsempfehlung gilt sinngemäß das Gleiche wie bei den elektrischen Feldern. Nach dem baubiologischen Standard gilt ein magnetisches Gleichfeld bis 2 µT als schwache Anomalie. Problematisch sind magnetische Gleichfelder vor allem dann, wenn sie Eisenteile in der Nähe eines Schlafplatzes oder gar im Bett magnetisieren.
Elektrische Wechselfelder
In einer Solarstromanlage sind elektrische Wechselfelder vor allem an der Wechselspannungsleitung vom Zähler zum Wechselrichter und am Wechselrichter selbst vorhanden. Obwohl in den Leitungen zu den Solarmodulen nur Gleichstrom fließt, sind an diesen Leitungen häufig elektrische Wechselfelder messbar. Dieses Phänomen kann auf folgende Umstände zurückgeführt werden:
1. Sind die Gleichstromleitungen in der Nähe von Wechselspannungsleitungen verlegt, koppeln sie in das vorhandene elektrische Wechselfeld der Wechselspannungsleitungen ein. Das elektrische Wechselfeld z.B. einer Leitung zu einer Steckdose oder zum Dachbodenlicht, kann dadurch noch an den Solarmodulen gemessen werden – und dies Tag und Nacht!
2. Einige trafolose Wechselrichter trennen nicht sauber zwischen der Wechselspannungs- und der Gleichstromseite. Die Folge ist ein elektrisches Wechselfeld auf den Solarmodulen. Die Rahmen von Modulen in Anlagen mit trafolosen Wechselrichtern müssen (nach VDE) daher geerdet werden. Zur Elektrosmogreduzierung ist die Erdung jedoch nicht ausreichend.
Ein Problem können auch die von den Wechselrichtern erzeugten Rückwirkungen in das Stromnetz darstellen. Durch das Zerhacken des Gleichstroms und Umformung in einen Wechselstrom entstehen hochfrequente Oberwellen (Störspannungen). Wechselrichter mit einem Hochfrequenztrafo haben zwar geringere magnetische Wechselfelder, dafür aber eben die hochfrequenten Felder. Elektrische Felder – auch hochfrequente – lassen sich jedoch relativ leicht abschirmen.
Magnetische Wechselfelder
Vor allem die Wechselrichter erzeugen erhebliche magnetische Wechselfelder - allerdings nur bei Tage. Die Stärke der magnetischen Wechselfelder ist abhängig von der jeweiligen Sonneneinstrahlung. Wechselrichter sollten daher in einem größeren Abstand zu tagsüber benutzten Schlaf- und Ruhebereichen montiert werden.
Zusammenfassung
Die zusätzliche Elektrosmog-Belastung durch eine Photovoltaikanlage ist, bei richtiger Ausführung, sehr gering im Gegensatz zu dem, was sich viele Mitmenschen ansonsten zumuten. Beispielsweise ist das magnetische Wechselfeld einer trafobetriebenen Halogenleuchte oder eines kleinen Radios neben dem Bett häufig höher als die an einer Photovoltaikanlage gemessenen Werte.
Die Solarstromleitungen sollten eng beieinander und möglichst weit entfernt von allen stromführenden Leitungen verlegt werden. Durch eine zusätzliche Verdrillung der Plus- und Minusleitung und eine Minimierung der Leiterschleifen auf dem Dach kann die Einkopplung von Wechselfeldern weiter reduziert werden.
Eine Abschirmung durch ein Metallrohr, Wellschlauch oder die Verwendung von abgeschirmten Solarleitungen ist empfehlenswert. Alle obigen Maßnahmen bewirken gleichzeitig auch eine Reduzierung des Blitzschadenrisikos. Sollten bei einer baubiologischen Messung erhöhte Störspannungen auf der Wechselspannungsseite festgestellt werden, muss unter Umständen ein Netzfilter eingebaut werden.
Werner Bopp
Bad Mergentheim
Elektromeister, Baubiologe IBN
Gutachter für Blitzschäden an Geräten
www.baubiologie-unterfranken.de
Stichworte: Fotovoltaik, Photovoltaik, Elektrosmog, Abschirmung
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Was ist bei einer Hochfrequenz-Spektrum-Analyse zu beachten ?
Neben dem Spektrum-Analyser sind eine kalibrierte Antenne und ein Kabel mit Messprotokoll (Dämpfungseigenschaften) für ein exaktes Messergebnis unerlässlich.
Zur Ergänzung und Groborientierung können die T-Antenne und das E-Smog-Handy verwendet werden. Exakte Messungen von gepulster Strahlung sind damit jedoch nicht möglich.
Der Spektrum-Analyser ist sehr empfindlich. Auf den Antenneneingang kommen sämtliche Signale. Eingangsdämpfung mit dem Attenuator einstellen und evtl. mit der T-Antenne vorab messen, ansonsten kann der Mischer zerstört werden.
Mit der logarithmisch-periodischen Antenne (log-per) kann nur im Fernfeld exakt gemessen werden. Im Nahfeld sind die elektrische und die magnetische Komponente getrennt zu bestimmen (die elektrische mit der log-per; die magnetische mit der Magnetantenne/Rahmenantenne).
Abschirmmaßnahmen müssen sorgfältig ausgeführt werden. Hochfrequente Strahlung kann durch feine Schlitze in das Zimmer eindringen. Überlappende Anbringung ist erforderlich.
Eine Abschirmwirkung von mindestens 30 dB bei breitem Spektrum ist anzustreben.
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Welche Hinweise auf Strahlenbelastung können Haustiere geben ?
Hunde sind im Gegensatz zu Katzen quasi Strahlenflüchter. Dies bedeutet für den Wohnbereich, dass die Örtlichkeiten, an denen sich Hunde gerne aufhalten in der Regel strahlungsärmer sind. Diese Bereiche sind demzufolge auch für die menschliche Gesundheit relativ unbedenklich.
Umgekehrt kann seltsames Verhalten oder krank werden der Haustiere andeuten, dass die Energie der Wohnung nicht im Gleichgewicht ist.
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Wie lassen sich geringere Immissionen durch GSM-Basisstationen erreichen ?
Netzübergreifendes Roaming
Bisher baut jeder Netzbetreiber sein eigenes Mobilfunknetz mit von ihm gewählten Standorten der Basisstationen auf und optimiert es nach seinen eigenen Gesichtspunkten. Durch uneingeschränktes Roaming zwischen den Netzbetreibern ergäben sich folgende Vorteile:
· Wegfall der überflüssigen Mehrfachversorgung mit Basisstationen
· die Gesamtkapazität der bestehenden Netze würde gemeinsam besser genutzt
Die Verpflichtung der Netzbetreiber zum netzübergreifenden Roaming wäre eine politische bzw juristische Massnahme.
Immissions-minimierte Netzplanung
Die Netzbetreiber optimieren ihre Mobilfunk-Netzplanung nach technischen Kriterien für eine möglichst lückenlose Abdeckung der zu versorgenden Gebiete, d. h. überall Einhaltung bzw. Überschreitung eines Mindestpegels. Eine immissions-minimierte Netzplanung achtet dagegen darauf, dass der mittlere Hochfrequenzpegel im zu versorgenden Gebiet möglichst niedrig liegt, so dass eine flächendeckende Versorgung zwar gegeben ist, aber keine unnötig hohen Pegel auftreten - vorallem in Wohngebieten mit sensibler Nutzung. Desweiteren sollen die Immissionen räumlich möglichst gleichmässig verteilt sein, ohne grössere lokale Spitzen.
In der Gemeinde Gräfelfing bei München wurde eine immissions-minimierte Netzplanung bei einem externen Dienstleister in Auftrag gegeben. Die Graphik macht die niedrigere durchschnittliche Leistungsflussdichte in den Wohngebieten deutlich.
Verzicht auf Indoor-Versorgung
Die Basisstation teilt dem Mobilteil während des Telefonats ständig mit, wie stark es senden muss, um von der Basisstation noch gut empfangen zu werden.
Wird die Leistung auf der Strecke zwischen Basisstation und Mobilteil z.B. durch ein Gebäude gedämpft, so muss das Mobilteil eine wesentlich höhere Sendeleistung erbringen. Dämpfungsfaktoren von Gebäuden liegen üblicherweise zwischen 10 dB und 20 dB, in tief gestaffelten Bauten, z.B. in Kellern oder Tiefgaragen können bis zu 30 dB erreicht werden.
10 dB entsprechen bezüglich der Strahlungsdichte dem Faktor zehn, 20 dB dem Faktor 100 und 30 dB dem Faktor 1000. Bei Verzicht auf Indoor-Versorgung könnte dementsprechend die Sendeleistung von Basisstationen um den Faktor 100 bis 1000 verringert werden.
[ Dr.-Ing. Martin H. Virnich, Mönchengladbach ]
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Wie steht es um die Weiterentwicklung des „Salzburger Modells" ?
Das Salzburger Modell schien sich einige Monate als Hoffnungsträger für viele Mobilfunkinitiativen in Europa zu erweisen. Immerhin konnte in partnerschaftlichen Verhandlungen mit zwei von insgesamt vier Netzbetreibern die Einhaltung eines Grenzwertes von 1 mW/m2 für gepulste Strahlung erreicht werden. In einem „gentlemen agreement" mit allen Netzbetreibern versuchte die Stadt Salzburg im Jahr 2000 und 2001 eine generelle Minimierung der Strahlenbelastung zu erreichen.
Im Herbst 2001 kam es jedoch zum Bruch, als die Firma Maxmobil Mobilfunkstandorte beantragte, bei denen Emissionen weit über dem vereinbarten Grenzwert in Summe zu erwarten waren. Der von der Stadtregierung abgelehnte Antrag wurde schliesslich von der Magistratsdirektion der Stadt Salzburg doch genehmigt. Damit war das Salzburger Modell praktisch ausser Kraft gesetzt.
Um dennoch eine Weiterentwicklung des Salzburger Modells zu ermöglichen, werden jetzt epidemiologische Studien durchgeführt. In Vorbereitung ist eine Fall-Kontroll-Studie zu Risikofaktoren für Leukämie, Lymphome und Hirntumore. Dabei sollen etwa 250 Fälle und eine gleich grosse Anzahl von Kontrollen untersucht werden.
[Dr. med. Gerd Oberfeld ]
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Wo finde ich Informationen zu gesundheitlichen Auswirkungen von Mobilfunk ?
Bei Baubiologie Regional finden Sie zwei Fundstellen:
1) FAQ-Rubrik "Umweltmedizin"
2) Im Mobilfunkforum
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Was ist der Unterschied zwischen Hausakte und Gebäudepass?
Im Unterschied zu der Dokumentation in der Hausakte, in der Unterlagen aus der Planungs-, Bau- und Nutzungszeit gesammelt werden, soll der Gebäudepass die Daten zum Zeitpunkt der Fertigstellung enthalten. Je gewissenhafter dies geschieht, um so einfacher ist die Hausverwaltung und sollte das Haus einmal vermietet oder verkauft werden, liegen entsprechend gute Grundlagen vor.
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Welche Konsequenzen ergeben sich für bestehende Gebäude ?
Die EnEV regelt in erster Linie die Errichtung von Neubauten. Will man die CO2-Emissionen reduzieren, muss man auch den Gebäudebestand ins Visier nehmen.
Aus Gründen des Bestandsschutzes setzt man auf Freiwilligkeit. Nachrüstverpflichtungen und Modernisierungsmaßnahmen bei Gebäuden mit mehr als zwei Wohnungen schreibt die EnEV generell, bei selbstbewohnten Häusern erst beim Eigentümerwechsel vor:
- Heizkessel, die vor Oktober 1978 eingebaut wurden, müssen bis Ende 2006 ersetzt werden.
Wurde der alte Brenner nach Oktober 1996 installiert, verlängert sich die Frist bis Ende 2008.
- Nicht begehbare aber zugängliche Decken über beheizten Räumen müssen bis spätestens 2006
gedämmt werden.
- Warmwasserleitungen und Armaturen in nicht beheizten Räumen sind bis 2006 zu dämmen.
Jeder Neubau muss zukünftig einen "Energiepass" besitzen, der die energetischen Eigenschaften des Gebäudes - ähnlich der Angabe des Kraftstoffverbrauchs bei einem Kfraftfahrzeug - in einer aussagekräftigen Weise zusammenfasst.
[Quelle: www.baukosten.com]
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Welchen Ansatz verfolgt die EnEV ?
Im Gegensatz zur Wärmeschutzverordnung 95 betrachtet die neue EnEV nicht nur das beheizte Gebäude selbst und den zur Beheizung erforderlichen Energieverbrauch (Heizung und Warmwasser). Die EnEV beleuchtet zusätzlich die Frage der Energie-Effizienz. Wie effizient ist die eingesetzte Heizungstechnik und wie hoch ist der Verbrauch an Primärenergie um die am Ende benötigte Heizenergie zu erzeugen ? Hinter diesen Vorgaben steckt das Bestreben, die Umwelt so wenig wie möglich mit Energieerzeugung, -umwandlung und -verbrauch zu belasten (Klimaschutz).
Im Ergebnis schreibt die EnEV in Abhängigkeit vom Beheizungskonzept einen maximal zulässigen Jahres-Primärenergiebedarf für Heizung, Lüftung und Warmwasser vor.
Verschiedene Maßnahmenkomplexe stehen dabei nebeneinander :
Herstellung eines wärmetechnisch optimierten Gebäudes
Einsatz einer hocheffizienten Heizungstechnik
Einsatz einer effizienten Energieart
Nutzung von Wärme-Rückgewinnungspotentialen
Zwischen diesen Maßnahmen kann der Bauherr unter Berücksichtigung der individuellen Randbedingungen mit Hilfe seiner Planer das technische und finanzielle Optimum ermitteln. Die Energieeinsparungen aus den einzelnen Maßnahmen können gegeneinader verrechnet werden. So kann eine hochwirksame Anlagentechnik in Kombination mit mäßigem baulichen Wärmeschutz ebenso die Anforderungen der EnEV erfüllen, wie eine weniger effiziente Heizungsanlage in einem hochwärmegedämmten Gebäude.
Wird die wenig effiziente Energieart Strom eingesetzt, ist zu berücksichtigen, dass zur Herstellung von 100 kWh Heizstrom im Kraftwerk zuerst die Primärenergie Kohle mit einem Energieinhalt von 300 kWh in die Sekundärenergie Strom umgewandelt werden muss. Dieser uneffiziente Primär-Energieeinsatz kann nur durch besonders hochwertigen baulichen Wärmeschutz und durch eine hocheffiziente Anlagentechnik kompensiert werden.
[Quelle: www.baukosten.com]
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Wo kann Hausakte und Gebäudepass bezogen werden ?
Hausakte und Gebäudepass stehen auf der Homepage des Kompetenzzentrums-iemb kostenlos zum Download zur Verfügung. Die komplette Hausakte kann gegen eine Schutzgebühr von 5 EUR zzgl. Versandkosten bezogen werden beim: Selbstverlag des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Deichmanns Aue 31 - 37, 53179 Bonn Telefon: 01888-401-2209, Telefax: 01888-401-2292 E-mail: selbstverlag@bbr.bund.de
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Welche topographischen Kriterien sollten bei der Grundstückswahl beachtet werden ?
Es gibt Standorte, die sehr ungünstig für menschliches Wohnen sind. Zu diesen Standorten gehören:
· Nordhänge
· tiefe enge Täler, in denen sich Kaltluftseen bilden können
· Bergkuppen, die stark windig sind
Optimal ist die Lage in der Mitte eines Südhanges, vielleicht noch leicht geschützt in einer Mulde. Solche Lagen wurden zur Zeit der Besiedlung gerne als Wohnorte ausgesucht. Dort ist man in der Regel auch weitgehend gegen Hochwasser und starke Sturmschäden und auch oft gegen ungünstige Bodenverhältnisse geschützt.
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Wie bedeutsam ist die Entfernung des Grundstücks von wichtigen Bezugspunkten wie Arbeit, Schule, Freundeskreis ?
Das Überschreiten mancher Entfernungslimits kann den Alltag nach dem Umzug stark verändern. Ökologisch am sinnvollsten sind Fahrrad- und fußläufige Entfernungen. Bekannt in diesem Zusammenhang ist die Rechnung, daß eine Jahreskilometerleistung von 2 x 11.000 km per Anno bei einem Durchschnittsverbrauch von 7 Liter je PKW 1.500 L Benzinverbrauch ergibt. Dies ist mehr als der Energieverbrauch eines Niedrigenergiehauses. [Arch. Sabine Rothfuss]
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Inwiefern ist chemischer Holzschutz entbehrlich ?
Bei konsequenter Verwendung von baulichem Holzschutz ist chemischer Holzschutz vollkommen entbehrlich.
Bauholz unter 20% Holzfeuchte kann als "trocken" bezeichnet werden.
Wie Sie bei baulichem Holzschutz vorgehen, erfahren Sie auf folgender Seite: http://www.baubiologie-regional.de/holz1.php
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Warum sollte der Endverbraucher regionales Holz fordern ?
Durch die Verwendung von Holz der kurzen Wege werden nicht nur die heimische Forstwirtschaft und regionale Unternehmen unterstützt, sondern auch wertvolle Arbeitsplätze erhalten und die Umwelt stark entlastet. Die Ökobilanz vom Holz der kurzen Wege ist unschlagbar, weil beispielsweise lange Transportwege entfallen.
Allein der Hinweis "Deutsche Fichte" reicht nicht aus. Sinnvoll ist es, einen Herkunftsnachweis über das verarbeitete Holz zu verlangen und sich direkt bei den Sägewerken aus der Region zu informieren. Selbstverständlich sollte der heimische Betrieb aber die Qualitätsmerkmale, wie sie an anderen Stellen dieser Webseite beschrieben werden, einhalten.
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Was spricht für den Einsatz von massiven Holz ?
Bei Einsatz von verleimtem Holz, hauptsächlich bei Sichtbalken von Decken und im Dachbereich, ist das Fehlen der Ganzheitlichkeit des Holzes unbestritten. Hierbei muss man sich die Frage stellen, warum ein Baumstamm von 15 bis 20 Meter Länge auf 4 bis 5 Meter gekürzt wird, um ihn daraufhin zu 12 bis 16 Meter langen Stangen zu verleimen. Erschwerend kommt hinzu, daß die Holzmaserung an den Stossstellen optisch nicht zusammenpaßt und der Leim gesundheitliche Probleme verursachen kann.
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Welche allgemeinen Materialeigenschaften sollten beachtet werden ?
Nur Bauteile und Zubehör aus dauerhaft rostfreien Materialien verwenden (kein verzinktes Material).
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Welche DIN-Normen sind auf jeden Fall zu beachten ?
DIN 4261, DIN 1986, DIN 1988
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Welche Literatur ist zu empfehlen ?
Nutzung von Regenwasser. Ministerium f. Umwelt und Energie. Postfach 3109.
65021 Wiesbaden
-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-
Regenwasser im Haushalt. Bezug über Fa.Wagner&Co. Ringstr.14 3533 Cölbe-Marburg
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Welches Material ist für den Regensammler zu empfehlen ?
Wer einen örtlichen Betonhersteller in der Nähe hat, sollte aus Gründen der Frachtkostenersparnis einen Sammler aus Betonschachtringen in Erwägung ziehen. Dies gilt aber nur für eine Einrichtung im Aussenbereich.
Für eine Inhouse-Installation kommt nur ein Kunststoff-Tank in Frage. Die Preise sind je nach Dimension unterschiedlich und sollten vor Ort angefragt werden. Mit dem Lieferanten ist zu klären, ob zum Einheben Hilfskräfte gestellt werden müssen. Weiterhin ist zu klären, wer die Abdichtungsarbeiten vornimmt.
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Was sind Chloranisole ?
Chloranisole sind Verbindungen, die bisher hauptsächlich als Verursacher des Korktons in Wein einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurden. Werden sie in die Luft freigesetzt, machen sie sich durch einen schimmelig-muffigen Geruch bemerkbar.
Dieser hat dazu beigetragen, dass Chloranisole seit kurzem auch mit dem teilweise intensiven Eigengeruch von Fertighäusern älterer Bauart in Verbindung gebracht werden. Dieser kann ebenfalls als schimmelig-muffig charakterisiert werden. Der typische "Fertighausgeruch" ist manchmal so penetrant, dass er in der Kleidung von Bewohnern "hängen bleibt" und noch längere Zeit nach Verlassen des Gebäudes an der Person wahrnehmbar ist.
Ein solcher unangenehmer Geruch kann von den Bewohnern als Belastung empfunden werden und Unwohlsein auslösen, auch wenn eine toxikologisch basierte Gesundheitsgefährdung nicht gegeben ist. Durch die Ähnlichkeit dieses Geruchs zum typischen Schimmelgeruch kann dazu eine Unsicherheit entstehen, ob nicht ein Schimmelpilzbefall des Gebäudes vorliegt. Zur Klärung von Fragen nach Identität und Intensität des Geruchs ist die Analyse einer Raumluftprobe notwendig. Mit der nun folgenden Studie soll eine erste Datengrundlage zur Bewertung von Analysenergebnissen geschaffen werden.
Die untersuchten Chloranisole treten in der Innenraumluft oft in einem Gemisch von zwei oder drei Verbindungen auf. Ob das Gemisch nun geruchlich wahrgenommen werden kann oder nicht hängt dabei von den Raumluftkonzentrationen der Einzelstoffe, deren Geruchsschwellen sowie dem Geruchswert (Erklärung siehe Kasten) des Gemisches ab.
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Welche Nachteile hat Laminat ?
Von der Verwendung von Laminat raten wir ab. Laminat ist ein Konglomerat von Kunststoffen, Klebern und formaldehydhaltigen Spanplatten. Mit giftigen Emmissionen ist zu rechnen. Zudem lädt es sich in der Regel stark elektromagnetisch auf, hat eine vergleichsweise kurze Lebensdauer, ist schwer zu entsorgen und trägt aufgrund seiner Kunststoffoberfläche nicht positiv zu einem gesunden Raumklima bei. (Test Bericht in Öko-Test 10/00)" - Auszug aus Wohnung und Gesundheit; Sommer 2001 Tel.: 08035 - 2039
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Welche Schwermetalle finden sich in Hausstaub, Material und Boden ?
Schwermetalle und ihre Verbindungen können über verschiedene Wege in den Staub der Innenraumluft gelangen. Zum einen wird die Raumluft durch Stäube belastet, die z.B. bei Schleif- und Sägearbeiten oder durch unvermeidbaren Abrieb von Gebrauchsgegenständen wie Teppichböden freigesetzt werden. Auch Asche- und Schlackeschüttungen in Zwischendecken von Altbauwohnungen sind eine mögliche Quelle.
Umfangreiche Informationen zur Schadstoffanalyse erhalten Sie auf Anfrage vom Analyse Labor in Berlin (ALAB). Telefonnummer und Adresse ist der Webseite www.alab-berlin.de zu entnehmen.
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Ist Elektrosensibilität messbar ?
Interview mit Prof. Dr. Lebrecht von Klitzing:
„Die Grenzwerte wurden an Labormodellen entwickelt, nicht an lebenden Systemen": öp-Redakteur Raphael Mankau sprach mit dem renommierten Mobilfunk-Kritiker und Medizinphysiker Prof. Dr. Lebrecht von Klitzing (Langfassung des Interviews, aus: Juli-2003-Ausgabe des ödp-Magazins ÖkologiePolitik).
Das Interview findet sich auf http://www.oedp.de unter Aktuelles Interview Mobilfunk
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Was ist unter 'Blut-Hirn-Schranke' zu verstehen ?
Bei der Blut-Hirn-Schranke handelt es sich um einen Mechanismus, der die unkontrollierte Aufnahme bestimmter, möglicherweise schädigender Stoffe durch das Gehirn verhindert. Der Schrankeneffekt wird auf zwei Arten erzielt:
Erstens verhindert die so genannte Glia, die die Blutgefäße umgibt, das Eindringen nicht fettlöslicher Substanzen und Proteine. Zugelassen wird dagegen nur der Austausch von Ionen und niedermolekularen Stoffen.
Zweitens wirken auch die so genannten Endothelzellen als Filter. Ihre dichten Zellverbindungen verhindern das Hindurchtreten der Stoffe durch die Zellzwischenräume. Dieses ist nur über die Endothelzellen selbst möglich. Dabei wirken endotheliale Enzyme auf die Substanzen ein und stellen dadurch ihre Verträglichkeit sicher.
Quelle: http://www.izmf.de/html/de/2531.html
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Was ist unter Mikrokernen zu verstehen ?
Mikrokerne: Kleine zusätzliche Zellkerne, die in gesunden Zellen sehr selten vorkommen und ein Indikator für schwere genetische Schäden sind, deren Folge eine Krebserkrankung sein kann.
Bei den Untersuchungen von Carlo zeigte sich, dass für Kinder besonders Sorge getragen werden muss, da die Strahlung bei Kindern tiefer in den Kopf eindringt als bei Erwachsenen. Die Genschäden, wie sie hier in Form von Mikrokernen gefunden wurden, träten bei noch wachsendem Hirngewebe häufiger auf.
Mikrokerne (Mikronuklei) wurden auch bei Radararbeitern gefunden (Garaj-Vrhovac und Kollegen, 1990) sowie bei Rindern, die Radarstrahlung ausgesetzt waren (Balode und Team).
Garaj-Vrhovac V, Horvat D and Koren Z (1990). Comparison of chromosome aberration and micronucleus induction in human lymphocytes after occupational exposure to vinyl chloride monomer and microwave radiation. Periodicum Biologorium, 92, 411.
Balode Z (1996). Assessment of radio-frequency electromagnetic radiation by the micronucleus test in Bovine peripheral erythrocytes. Sci Total Environ, 180, 81.
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Welche Auswirkungen der hochfrequenten Strahlung auf den Menschen sind aus Sicht der Umweltmedizin bekannt ?
Dr. Germann rechnet bereits jetzt mit ca. 20 % Elektrosensiblen, auf deren Störungen die Schulmedizin bisher nicht adäquat reagieren kann. Zum Ausbruch der Erkrankung kommt es meistens in Kombination mit anderen Umwelteinflussen oder sozialen Stressfaktoren. Es wurden inzwischen folgende Krankheitsbilder erkannt:
· Hautreaktionen bei entsprechender Disposition
· energetische Schwächung
· Wasseransammlungen im Körper
· Schlaflosigkeit, insbesondere bei Kindern
· Tinnitus
· verschiedene Krebsarten, insbesondere Leukämie und Lymphome
· Angst- und Panikattacken
· Depressionen und hyperaktive Kinder
Langzeitstudien liegen aufgrund der jungen Technologie der gepulsten Strahlung noch nicht vor. Es können somit erst in fünf bis acht Jahren epidemiologisch sichtbare Auswirkungen der Strahlenbelastung vorliegen, da solche Effekte den Gesetzen der Chronizität folgen.
Die Tumorfälle von Kindern in der jüngsten Vergangenheit an einer Schule in Valladolid (Spanien) sind allerdings ein warnendes Beispiel. Zahlreiche andere Erkrankungen existieren schon, ohne dass man bisher den Blick auf die Genese gerichtet hat.
[ Dr. med. Peter Germann aus Worms ]
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Welche Folgen kann ein Melatonindefizit haben ?
Macht doch gerade dieses Melatonin-Defizit eine Fülle von vegetativen und anderweitigen Symptomen verständlich, wie sie nach kontinuierlichem Handygebrauch vielfältig vorzufinden sind wie: Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Konzentrations- und Gedächtnisschwäche, Nervosität,´Tinnitus, jene unerträglichen Ohrgeräusche, ferner Schweißausbrüche, Potenzprobleme in Form von Erektionsschwäche, Hochdruckkrisen, Stressintoleranz, Immundefizit, u.a.!
Bekanntlich wird das Melatonin als ein neurokrines Gehirnhormon der Zirbeldrüse, der Epiphyse, produziert. Melatonin steuert u.a. die "circadianen" Tag-Nacht-Rhythmen, insbesondere also Schlafen und Wachen.
Erstes Symptom einer Reduktion dieses "Schlafhormons" sind demnach auch Schlafstörungen mit Zerschlagenheit am Morgen, ähnlich dem "Jetlag", den man mit Melatonin teilweise erfolgreich behandeln kann.
Im weiteren steuert das Melatonin die Produktion unserer Stresshormone, des Adrenalins und Noradrenalins im Nebennierenmark. Dies erklärt die vielfältig geklagte Adynamie, die Stressintoleranz, das Müde- und Schlappsein.
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Was ist ein 3-Liter-Haus ?
Niedrigenergiegebäude, das einen jährlichen Primärenergiebedarf je m² Nutzfläche von weniger als 34 kWhPrim für die Beheizung des Hauses aufweist. Berücksichtigt sind die Wärmeverluste der Anlagentechnik und die erforderlichen Antriebsenergien für Pumpen und Ventilatoren sowie die Brennstoffart.
Wieviel Brennstoff entsprechen 34 kWhPrim/m² ?
- 3,0 Litern/m² Heizöl
- 2,9 m³/m² Erdgas H
- 11,2 kWh/m² Strom
- 7,1 kg/m² Holz
Was wird nicht berücksichtigt ?
- Warmwasserbereitung
- Haushaltsstrom
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Welche Brandschutzklassen sind zu unterscheiden ?
A1 nicht brennbar
A2 wie A1, jedoch mit geringem Anteil brennbarer Bestandteile
B1 schwer entflammbar; Mindesanforderung für Häuser mit zwei Vollgeschossen
B2 normal entflammbar; Mindestanforderung für Häuser bis zu zwei Vollgeschossen
B3 leicht entflammbar; nicht mehr zugelassen
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Wie wird man Baubiologe ?
Die Ausbildung zum Baubiologen wird bisher nur von zwei bis drei privaten Instituten angeboten. Ein staatlich anerkannter Abschluss ist zur Zeit nicht möglich. So gibt es auch keine zuständige Prüfungsbehörde.
Eine besondere berufliche oder schulische Vorbildung ist für die Teilnahme am Fernlehrgang nicht notwendig.
Der Baubiologe arbeitet meistens freiberuflich als baubiologischer Messtechniker, könnte aber auch in der Produktberatung bei Herstellern oder Händlern tätig werden. Es gibt auch immer wieder Architekten, die diese Zusatzausbildung auf sich nehmen.
Ein freiberuflicher Baubiologe sollte folgende Bedingungen erfüllen:
- Fundierte Fachkenntnisse erwerben
- Kapital für Messgeräte zur Verfügung haben: ca. 15 bis 30 T-Euro
- Rhetorische Fähigkeiten haben um Vorträge zu halten
- Kontaktfähigkeit mitbringen: Kontakte zur Presse, zu Ärzten, Heilpraktikern
Es gibt in Deutschland höchstens ein Dutzend Baubiologen, die von dieser Tätigkeit wirklich leben können. Viele nutzen die Tätigkeit im Nebenerwerb oder als Rentner.
Bei folgenden Instituten können weitere Informationen angefordert werden:
http://www.baubiologie.de
http://www.baubiologie-24.de
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Was tun, wenn Lehmputze sanden?
Die Verwendung naturreiner Stoffe ohne chemischer Zusätze, sehr gute Sandqualität und das richtige Mischungsverhältnis von Sand und Ton sind wichtige Voraussetzungen für gelungene Lehmputze.
Die geputzten Oberflächen müssen mit der Glättkelle gut verdichtet werden. Mit einem Kokosbesen wird der Putz vor dem vollständigen Austrocknen intensiv gekehrt, um die Feinbestandteile zu entfernen.
Eine härtere Oberfläche wird durch Spritzen mit verdünntem Kaliwasserglas mittels Spritzpistole erreicht. Als Kantenschutz lassen sich dünne sichtbare Holzkantleisten verwenden.
Das Absanden lässt sich zudem durch Streichen einer farblosen Kaseingrundierung vermeiden. Der dünne Kaseinleim bindet den Sand und härtet die Oberfläche. Die günstigen Eigenschaften des Lehmputzes werden dadurch nicht beeinträchtigt.
Alternativ zur Kaseinfarbe kann Canauba Wachs, z.B. der Fa. Holzweg verwendet werden. Der ein- bis zweimalige verdünnte Anstrich ist recht günstig im Verbrauch. [Aktualisierung: Die Fa. Holzweg wurde zwischenzeitlich von Ecotec Naturfarben GmbH www.volvox.de übernommen.]
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Wie kann Lehmputz auf Lehmsteinen besser haften ?
1. Lehmputz verhält sich nicht wie Bindemittelputz, er geht mit der Oberfläche keine Verbindung ein. Vielmehr hat er nur die Eigenschaft auf Grundlage der flächigen Molekularstruktur zu kleben. Ist also die Klebefläche recht groß, dann ist die Haftungsmöglichkeit auch groß, d.h. die Oberfläche sollte aufgerauht werden, um so eine größere Fläche zu schaffen.
2. Der Putzauftrag sollte, wie beim konventionellen, mit einem sog. Vorspritzer beginnen und dann in dünnen Lagen weitergearbeitet werden.
3. Vornässen halte ich für sehr gefährlich, da das Wasser nicht wie beim konventionellen Putz zum Abbinden benötigt wird.
4. Jegliche Hilfsmittel , wie grundieren, Putzträger o.ä. sollten nicht verwendet werden.
5. Probeflächen anlegen und unterschiedliche Vorgehensweisen probieren.
6. Lehmsteine wurden bei der Herstellung hoch verdichtet, bei minimalem Wassergehalt. Das hat zur Folge, daß wenig Luftporen zur Verfügung stehen. Wird der Stein durch Putzauftrag nass, dann quillt er an der Oberfläche und das Gefüge verliert den zusammenhalt, mit der Folge, dass der Putz abfällt.
[ Tipp von Knut Jeckstadt, Berlin, 2003 ]
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Welche Arten von Naturfarben sind zu unterscheiden ?
Naturharzfarben
haben beste Diffusionseigenschaften da sie keine "dicht machenden", synthetischen Bindemittel enthalten. Diese Farben bestehen aus 100 Prozent natürlichen Rohstoffen, wie Öle und Wachse, Harzstoffe, Füllstoffe, Pigmente. Dazu kommen natürliche Aromastoffe und Konservierungsmittel. Naturharzfarben sind für Innenanstriche wie Außenanstriche geeignet. Sie lassen sich auf allen mineralischen und organischen Untergründen verarbeiten.
Silikatfarben
enthalten als Bindemittel Wasserglas sowie geringe Mengen an Harzen. Konservierungsmittel sind nicht erforderlich: Ihre alkalischen Eigenschaften wirken pilz- und keimtötend - ohne dabei problematische Stoffe in die Raumlust abzugeben. Ideale Untergründe sind Kalkputz, Beton oder Kalksandstein. Besonders hervorzuheben sind die hohe Ergiebigkeit und die niedrigen Kosten.
Kalkfarben
sind frei von organischen Lösungsmitteln. Das Naturprodukt Kalk ist Farbpigment und Bindemittel in einem. Die Farbe wirkt desinfizierend (antimykotisch), ist gesundheitlich unbedenklich und setzt keine Schadstoffe frei. Kalkfarben dürfen auf reinem Kalkputz, Kalk-Zementputz oder auf Sandstein gestrichen werden. Dieser Anstrich hat eine außerordentliche Leuchtkraft.
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Kann man auf Lehmoberflächen verfliesen ?
Im Prinzip ja. Nur sind Fliesenfugen nicht wasserdicht! D.h. Feuchtigkeit kann eindringen, aber nicht mehr heraus. Dadurch wird der darunterliegende Lehmputz aufquellen und im Extremfall können sich dadurch auch die Fliesen ablösen.
Deshalb sollte, wo großflächig gefliest wird (z.B. bei der Duschkabine etc.) herkömmlicher Innenputz, oder wasserfeste Gips- oder Holzwerkstoffplatten, auf die die Fliesen direkt mit Flexkleber aufgebracht werden, verwendet werden.
Kleinflächig z.B. in der Küche hinter dem Abwaschbecken, beim Waschtisch im Bad, oder bei Sockel- bzw. Wischleisten kann durchaus auch auf hochwertige Lehmputze gefliest werden. In diesem Fall wird vorher ein spezieller Wasserglas-Grundieranstrich aufgebracht.
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Für Lehmbau gibt es zur Zeit keine gültigen DIN-Normen. Wie kann sich der Architekt oder Handwerker behelfen ?
Wenn sich der Planer oder die ausführende Firma über das Verhalten des Fertigbaustoffes Lehm nicht im klaren ist, sollte vom Hersteller eine schriftliche Bestätigung der zugesagten Eigenschaften angefordert werden. Handelt es sich um ein neues Produkt, sollte der Hersteller Referenzen vorweisen.
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Wann ist der Lehmputz trocken?
Lehmputze sind, wenn sie streng nach den Lehmbauregeln des Lehmbau-Dachverbandes e.V. hergestellt werden, nicht mit bauchemischen Zusätzen ausgerüstet, die bei herkömmlichen Putzen die Trocknung beschleunigen und auch die Haftfähigkeit bzw. Druckfestigkeit erhöhen. D.h. Naturreine Lehmputze trocknen rein physikalisch, durch die Verdunstung des Anmachwassers und erhalten ihr Haftvermögen bzw. ihre Druck- und Biegezugfestigkeit nur aufgrund des idealen Mischungsverhältnisses zwischen Lehm, Sand und/oder pflanzlichen Zuschlagsstoffen wie Hanf, Flachs oder Stroh.
Deshalb sollte auch immer in der warmen Jahreszeit bzw. nicht bei Wandtemperaturen unter 4° C verputzt werden.
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Wieviel Tonnen Lehmpulver werden für ein durchschnittliches Einfamilienhaus benötigt ?
Es ist mit fünf bis sechs Tonnen Lehmpulver zu rechnen. Ein "Bigbag" enthält etwa eine Tonne.
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Warum wird Gussasphalt verwendet ?
Gussasphaltestrich wird traditionell gern für Altbauten mit entsprechend geringer Aufbauhöhe verwendet. Die Aufbauhöhe kann dabei allein auf den Estrich bezogen tatsächlich auf rund 2 Zentimeter reduziert werden, wobei das Gewicht des Aufbaus pro Quadratmeter relativ niedrig ist. Dies ist natürlich hinfällig, wenn Unebenheiten des Untergrundes mit dem Gussasphalt ausgeglichen werden sollen.
Bei Erwärmung im Brandfall oder auch bereits in warmen Sommern und gleichzeitigen Punktbelastungen reagiert der Gussasphalt allerdings empfindlich. Besonders wenn zudem die Bitumenanteile entsprchend erhöht werden, können Möbel leicht einsinken.
Das größte Problem liegt jedoch in der Diffusionssituation, da Gussasphalt nahezu dampfdicht ist. Wenn sich im Untergeschoss Feuchträume befinden und die feuchtigkeitsgeschwängerte Luft nicht permanent abgeführt wird, ist von der Einbringung eines Gussasphaltes im darüberliegenden Geschoss abzuraten.
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Gibt es schon strahlungsarme DECT-Schnurlostelefone?
Es gibt jetzt DECT-Telefone, die im Standby nicht mehr strahlen, wenn der Hörer in der Ladeschale liegt. Liegt der Hörer wie üblich in der Wohnung, strahlt die Basisstation aber weiterhin. Damit besteht kein Unterschied zu den bisherigen DECT -Telefonen.
Man muss davon ausgehen, dass der Hörer nur selten in der Ladeschale liegt. Also besteht weiterhin das Problem der Dauerstrahlung. Weiterhin sind während des Telefonates der Telefonierer und die Personen im nahen Umkreis um den Hörer und natürlich der Basisstation Strahlungsleistungen ausgesetzt. Dies gilt aber auch für CT1-plus Telefone.
CT1-plus Telefone haben aber den Vorteil, dass nach Beendigung des Gespräches die Basisstation nicht mehr sendet, egal wo sich der Hörer befindet.
Wenn jemanden etwas an seiner Gesundheit und der seiner Menschen im Umfeld liegt, gibt es nur eine Empfehlung: ein ganz normales schnurgebundenes Telefon. Das kabelgebundene Telefon kann z.B. mit einer neun Meter langen Schnur betrieben werden. Zudem ist es möglich, in verschiedenen Etagen des Hauses Anschlüsse vorzuhalten, um eine ausreichende Flexibilität zu ermöglichen.
Quelle: Joachim Weise
Wie lange dürfen CT1+ Schnurlostelefone noch benutzt werden ?
Nach Rücksprache mit der RegTP (Stand: 28.8.04) ergibt sich folgender Sachstand:
Die Nutzungen aller Schnurlos-Standards (CT1+, CT2, DECT) laufen bis zum Ende des Jahres 2008.
Danach wird die Nutzung von DECT mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verlängert. Wie es mit CT1+ weitergeht, kann zur Zeit noch keiner sagen.
Der Absatz von CT1+ Telefonen ist im vergleich zu DECT nur noch marginal. Ob Bestandsschutz ein Argument für die Verlängerung der CT1+ Nutzung sein könnte, ist noch nicht klar. Hier müßte man vielleicht in der Öffentlichkeit mal entsprechend offensiv werden.
Die früher einmal geplante Erweiterung von GSM 900 um 10 MHz nach unten und damit die Vereinnahmung der CT1+ Frequenzen für E-GSM (Extended GSM) ist vom Tisch. Diese GSM-Lizenzen wurden und werden nicht vergeben.
Die in den Nutzungsbestimmungen für CT1+ erwähnten möglichen Einschränkungen, die hinzunehmen sind, beziehen sich auf Störungen durch militärische Funkanwendungen. Für CT1+ gilt: "Bis zum 31.12.2008 ist diese Frequenznutzung mit Einschränkungen möglich. Störungen durch andere Frequenznutzungen sind hinzunehmen. Andere Frequenznutzungen dürfen nicht gestört werden."
Quelle zur CT1-plus Nutzungsdauer: Dr.-Ing. Martin H. Virnich, Mönchengladbach
Stichworte: Elektrosmog, Mobilfunk, Abschirmung, Messung
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Auf welche Qualitätsmerkmale sollten Bauherren bei der Auswahl von Holz achten ?
· Massivholz anstelle Leimholz
· Auswahl von gesundem, gerade gewachsenem Holz
· Wintergeschlagenes Holz
· Sachgemässe Entrindung und Lagerung im Wald
· mindestens zwei Jahre luftgetrocknet
· frei von chemischer Behandlung
· wurde beim Einbau der konstruktive Holzschutz beachtet ?
· ist die Herkunft des Holzes nachweisbar ?
· handelt es sich um heimisches Holz ?
· ist die Holzart für den jeweiligen Verwendungszweck geeignet ?
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Worin liegt die PCB-Problematik ?
PCB sind schwer abbaubare Verbindungen, die sich in der Nahrungskette anreichern und zu erheblichen Gesundheits- und Umweltschäden führen können. Da sie gute Isolier- und Kühleigenschaften besitzen und schwer entflammbar sind, wurden die Stoffe hauptsächlich als Transformatoröle, als Hydraulikflüssigkeiten im Bergbau umd als Zusätze in Dämmstoffen im verwendet.
In der Bundesrepublik Deutschland werden PCB bereits seit 1983 nicht mehr produziert. Die im September 1996 beschlossene europäische PCB-Richtlinie verpflichtet die Mitgliedstaaten, so bald wie möglich, spätestens bis Ende 2010, Vorkehrungen für die Dekontaminierung oder Beseitigung von PCB-haltigen Geräten zu treffen. Mit der PCB-Abfallverordnung vom 26. Juni 2000 ist Deutschland diesen Verpflichtungen nachgekommen.
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Woraus besteht Ytong ?
Dieser Stein ist weiß und besteht aus Kalk, Sand, Zement und Wasser. In seinem Inneren enthält er Millionen an Luftporen, die ihm auch den Namen gaben: Porenbeton. Vor 75 Jahren wurde er im südschwedischen Yxhult zum ersten Mal industriell hergestellt.
Aus dem ursprünglichen Namen "Yxhults Anghärdade Gasbetong" wurde kurze Zeit später die eingetragene Marke "Ytong", die erste Baustoffmarke der Welt. In Deutschland erlebte Ytong eine erste Blütezeit in den Jahren des Wiederaufbaus und vor allem während der Wirtschaftswunderzeit in den frühen 60er Jahren. Heute ist Ytong das Synonym für Porenbeton und hat sogar Eingang in den Duden gefunden.
Die schnell wachsende Akzeptanz ist eng verbunden mit der Einführung des Ytong-Planblocks im Jahr 1960. Der neu entwickelte großformatige Stein von bis dahin unbekannter Maßgenauigkeit, der mit Dünnbettmörtel zu einer fast fugenlosen Wand zusammengefügt werden konnte, veränderte die traditionelle Mauerwerkstechnik nachhaltig und grundlegend. Das Planblock-System verbesserte die Wärmedämmung um 20 %, beschleunigte den Bauvorgang und senkte so die Baukosten.
Seit 2002 gehört Ytong zusammen mit dem früheren Konkurrenten Hebel zur Xella Baustoffe GmbH, einem Unternehmen der Haniel Bau-Industrie GmbH in Duisburg.
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Wie kann der Baugrubenaushub praktisch für den Lehmbau verwendet werden ?
Lehm aus der Baugrube ist oft von guter Qualität. Es entsteht allerdings ein sehr hoher zeitlicher Aufwand für den privaten Bauherren, wenn der Lehm zu Putzen oder Lehmsteinen weiterverarbeitet werden soll. Das günstigste Preis-Leistungsverhältnis ergibt sich, wenn der Lehm zu Schallschutzzwecken in die Zwischendecken eingebaut wird. Findige Bauherren lassen den Baggerfahrer den Lehm aus der eigenen Baugrube sofort in „Bigbags" einfüllen und in der Nähe der Baustelle lagern. Bei Bedarf kann der Lehm dann per Förderband in den Deckenbereich gehoben werden. Als Rieselschutz sollte eine Hanfmatte verwendet werden und darauf eine dünne Schicht Kalk gestreut werden.
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Warum sind PVC-Böden problematisch ?
PVC ist ein sehr spröder Kunststoff, so daß große Mengen Weichmacher beigemischt werden müssen, und diese können später in die Raumluft gelangen. Geraten PVC-Böden in Brand, setzen sie giftige Gase (u.a. Dioxine, Furane und Salzsäure) frei.
PVC-Böden können also erhebliche Gesundheitsrisiken bergen. Besonders ältere Beläge können eine asbesthaltige Rückenschicht besitzen. Hier gilt es, beim Bearbeiten, Schleifen oder Entfernen des Bodenbelages sicher zu stellen, daß keine Asbestfasern freigesetzt werden.
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Für wieviel Liter Rauminhalt sollte die Regenwassernutzungsanlage dimensioniert sein ?
Als Faustregel gilt: 1,5 bis 2 m3 pro Person im Haushalt
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Inwiefern belasten Kleinfeuerungsanlagen die Umwelt ?
Im Abgas von Holzöfen sind neben dem toxischen Gas Kohlenmonoxid bis zu sieben Gramm pro Kubikmeter gasförmige Kohlenwasserstoffe enthalten, die teilweise als krebserzeugend eingestuft werden und stark geruchsbelästigend sind.
Die aus häuslichen Feuerungsanlagen ausgestoßenen Stäube stammen zu ca. 90 Prozent aus mit Holz betriebenen Anlagen. Der Staubgehalt im Abgas von Kleinfeuerungsanlagen kann bis zu 0,5 Gramm pro Kubikmeter betragen.
Aufgrund des hohen Anteils besonders kleiner und daher lungengängiger Partikel in fast 95 Prozent dieses Staubs ergibt sich ein großer Handlungsbedarf.
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Welche Baustoffe eignen sich für eine Zwischensparrendämmung ?
Als Zwischendämmung stehen verschiedene ökologische Materialien zur Verfügung, z.B. Dämmmatten aus Holzfasern oder Zellulose.
Infos unter http://www.homatherm.com/ oder http://www.gutex.de/wissen/faq.htm
Die Berechnung der Dämmstärken sollte ein Energieberater mit geeigneter Software durchführen.
Unterhalb der Sparren ist eine diffusionsoffene Folie als Dampfbremse anzubringen. Die Ränder und Überlappungen sind vollständig abzukleben.
Darunter wäre z.B. eine Lage Schilfrohrmatten als Putzträger für einen Lehmputz eine ökologische Lösung.
Alternativ: Lehmputztrockenplatten, Gipsfaserplatten oder Fichteprofilbretter.
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Welche Faktoren sind für die Ermittlung des Primärenergiebedarfs entscheidend ?
Gebäudeform und -Gliederung
Das Verhältnis der Aussenfläche zum Volumen
Lüftungswärmeverluste
Die Luftdichtheit des Gebäudes, insbesondere die Fugendichtheit von Fensteranschlüssen.
Bei Nachweis der Luftdichtheit der Gebäudehülle (Blower-Door Verfahren) verringert sich der rechnerische Anteil für die Lüftungswärmeverluste im Berechnungsverfahren der EnEV.
Transmissionswärmeverluste
Wärmedurchgang durch die Gebäudehülle
Es gelten Mindestanforderungen an den baulichen Wärmeschutz der einzelnen Bauteile, d.h. an die Wärmeisolierung und die Detailausführungen Verstärkter Wärmedurchgang durch Wärmebrücken muss berücksichtigt werden.
Verluste bei der Verteilung, Speicherung und Wärmeerzeugung
Wärmegewinne
Durch passive Solarenergienutzung
Durch die Orientierung der Fenster und die Fensterausführung
Wärmespeicherfähigkeit der verwendeten Baustoffe
Massnahmen wie Transparente Wärmedämmung, Glasvorbauten oder Trombewände
Heizung, Warmwasserbereitung, Lüftung
Der Energiebedarf für die Heizung, ggf. Lüftung und für die Trinkwassererwärmung (Brauchwasser)
Die Art der Anlagentechnik und die Effizienz der Anlage
Die Anlagenaufwandszahl
Die Qualität des Heizkessels, sein Standort und die Leitungslängen
Die Effizienz des Energieträgers Energieerzeuger aus Kraft-Wärmekopplung oder erneuerbaren Energien erreichen sehr günstige Anlagenaufwandszahlen.
Sommerlicher Wärmeschutz
Muss bei Fensterflächenanteilen > 30% der beheizten Gebäudehülle berücksichtigt werden.
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Welche Vor- und Nachteile haben Grünlinge ?
Grünlinge sind die Vorstufe für den Backstein. Sie werden mittels einer Vakuumpresse hergestellt. Da Grünlinge nicht frost- und quellsicher sind, dürfen sie nicht im Außenbereich, z.B. zum Ausmauern von Fachwerkhäusern, benutzt werden.
Grünlinge haben eine hohe Rohdichte und sind relativ billig. Ihr Hauptanwendungsgebiet liegt deshalb im Herstellen des Schallschutzes im Deckenbereich (schwere Masse) und Erstellen eines Sichtmauerwerks für Innenwände.
Sie werden auch als Lehmvollsteine bezeichnet.
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Wie ermittelt sich die effektive Sendeleistung von Mobilfunkbasisstationen ?
Überall dort wo Vertreter von Mobilfunkbetreibern auftreten, ist von der geringen Sendeleistung der Mobilfunksender die Rede. Oft wird die angeblich geringe Wattstärke sogar mit der Leistung einer Glühbirne verglichen. Es handelt sich hierbei um eine schlimme Irreführung der ahnungslosen Bevölkerung durch die Betreiberseite.
Die Eingangsleistung von 10 Watt bei modernen GSM-Sendern bzw. 20 Watt bei UMTS-Stationen ist korrekt und würde es auch bleiben, wenn die Sendeantenne gleichmässig in alle Richtungen in Form einer Kugel (isotrop) strahlen würde. Tatsächlich wird die Sendeleistung bei Mobilfunksektorenantennen stark gebündelt in einem Winkel von 120 º abgestrahlt.
Zur Beurteilung der tatsächlich abgestrahlten Leistung ist die äquivalente Sendeleistung (EIRP = effective isotropically radiated power) zu ermitteln. Der EIRP-Wert gibt an, mit welcher Sendeleistung man eine in alle Richtungen gleichmässig aussendende Antenne versorgen müsste, damit sie in einer bestimmten Entfernung die gleiche Leistungsflussdichte erzeugt wie eine Richtantenne in ihrer Hauptsenderichtung.
Die entscheidende Grösse ist der Antennengewinn bezogen auf einen isotropen Strahler. Dieser Wert ist vom Typ der Antenne abhängig und variiert zwischen 14 und 19 dBi. Der Antenngewinn ist der Regulierungsbehörde (RegTP) bekannt. Mit folgender Formel lässt sich der EIRP berechnen:
EIRP = G * P = 10 (g/10) * P [W]
g = Antennengewinn (dBi), G = Antennengewinnfaktor, P = Summe der Sendeleistungen
Anmerkung zu "P": Die Summe der Sendeleistungen hängt von der Anzahl der genehmigten Kanäle ab. Bei GSM 900 sind es im Normalfall 4 Kanäle je Sektor.
Beispiel: 10 Watt je Kanal mal 4 Kanäle = 40 Watt Eingangsleistung. Antennengewinn ist 17 dBi
1) Ermittlung des Antennengewinnfaktors: G = 10 (17/10) = 50,12
2) Ermittlung der äquivalenten Sendeleistung: EIRP = G * P = 50,12 * 40 = 2004,8 Watt
Aus diesem Beispiel ist ersichtlich, wie aus 10 Watt Eingangsleistung je Kanal ca. 2000 Watt Sendeleistung EIRP je Sektor werden können. Rechnet man noch die Antennen anderer Betreiber dazu, dann können bis zu 10.000 Watt äquivalente Sendeleistung zusammenkommen.
W. Maes: Artikel in W+G Nr. 114
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Wo finden Sie noch mehr Infos zu Schadstoffen ?
1) Datenbank des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften
2) Gestis-Stoffdatenbank: Gestis
3) Gisbau Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft Gisbau
4) Die CAS-Nr. herausfinden und in die Suchmaschine eingeben
5) Stichwort: "Richtwerte für Innenraumluft" beim Umweltbundesamt
6) Wecobis Bundesministerium für Bau + Bayerische Architektenkammer
Wecobis
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